{"id":2563,"date":"2014-07-29T12:09:27","date_gmt":"2014-07-29T12:09:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dhhn.de\/?p=2563"},"modified":"2018-08-27T06:40:43","modified_gmt":"2018-08-27T06:40:43","slug":"hilfstransport-moldawien-juli-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/hilfstransport-moldawien-juli-2014\/","title":{"rendered":"Hilfstransport Moldawien Juli 2014"},"content":{"rendered":"<p>Im Juli startete ich wieder mit einem Lkw voller Hilfsg\u00fcter nach Moldawien. Schwer beladen mit Babynahrung, Waschmittel, Kleidung, Schuhen und Matratzen machte ich mich auf die lange Reise. \u00dcber \u00d6sterreich und Ungarn kam ich problemlos nach Rum\u00e4nien. Hier traf ich mich mit Bernd, dem Leiter der Boaz-Farm und \u00fcbergab ihm ein paar dringend erwartetet Pakete. Am n\u00e4chsten Tag erreichte ich abends die moldawische Grenze. Die rum\u00e4nische Seite ging ruck-zuck, dann kam ich an die moldawische. Zuerst zum Chef, dann wurde mir ein Z\u00f6llner zugeteilt. Ich gab alle Papiere ab und wollte dann die Zeit nutzen, um mit meiner Frau zu telefonieren. Doch kaum haben wir f\u00fcnf S\u00e4tze gesprochen, wedelte der Z\u00f6llner mit den Papieren, alles fertig. Unglaublich! Innerhalb von einer halben Stunde habe ich die Grenze Rum\u00e4nien\/Moldawien \u00fcberquert! Das gab\u2019s noch nie! Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, liebe Z\u00f6llner! Bleibt so!<\/p>\n<div id=\"attachment_2571\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2571\" class=\"size-full wp-image-2571\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2196.jpg\" alt=\"Kurz nach der Grenze von Moldawien\" width=\"1030\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2196.jpg 1030w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2196-300x116.jpg 300w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2196-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2196-705x273.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2196-450x174.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-2571\" class=\"wp-caption-text\">Kurz nach der Grenze von Moldawien<\/p><\/div>\n<p>Sp\u00e4t am Abend kam ich dann im Zollhof Industriala an. Leider gab es dort herum kein Restaurant, so dass ich das WM-Finale im Radio auf Rum\u00e4nisch verfolgen musste. Aber ich gab schnell auf, da ich einfach zu wenig verstehe&#8230;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging\u2019s dann los mit den Papieren, alles seinen geregelten Gang, und am fr\u00fchen Nachmittag war alles fertig und wir konnten anfangen, den Lkw abzuladen. Dank des Gabelstaplers waren wir bis zum Abendessen fertig. Am Abend traf ich mich dann noch mit den Fahrer eines anderen Hilfstransportes, die gerade ebenfalls in Chi\u015fin\u0103u waren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2576\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2211.jpg\" alt=\"DHHN-2211\" width=\"1030\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2211.jpg 1030w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2211-300x116.jpg 300w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2211-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2211-705x273.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2211-450x174.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><\/p>\n<p>Und schon ging es wieder auf die Heimreise. Nat\u00fcrlich machte ich die Tanks in Moldawien randvoll mit Diesel, der Liter kostete knapp einen Euro. Die moldawische Seite verlief gut. Dann kam die gef\u00fcrchtete rum\u00e4nische Passkontrolle. Eine Frau hatte Dienst. Ich sah, wie sie den Mann vor mir rund machte und war dann \u00e4u\u00dferst freundlich zu ihr. Wir unterhielten uns nett auf Englisch, als sie mir er\u00f6ffnete, dass ich ein Problem habe. Ich meinte nur, mir geht\u2019s gut! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Auf jeden Fall hat der neue Pass nichts gebracht und sie fingen wieder an von einer Strafe, die ich vor zwei Jahren nicht bezahlt h\u00e4tte. Ich durfte damals aber erst weiter, nachdem ich die Strafe bezahlt hatte. Und dar\u00fcber sprechend und verhandelnd verbrachten wir die n\u00e4chsten drei Stunden. Ein Gewitter unterbrach die nette Konversation f\u00fcr eine Stunde, und nach einer weiteren Stunde hie\u00df es dann &#8220;Everything is ok, you can go&#8221;. Das lie\u00df ich mir nicht zweimal sagen.<\/p>\n<p>Das interessante ist ja, dass sie mich nicht informieren k\u00f6nnen oder wollen, welche Strafe in welcher H\u00f6he da noch f\u00e4llig ist. Und solange die mir das nicht genau schriftlich sagen bezahle ich nat\u00fcrlich auch nichts&#8230; Ich bin gespannt, was beim n\u00e4chsten Mal passiert.<\/p>\n<p>Abends erreichte ich einen sch\u00f6nen beleuchteten Parkplatz mit Kameras in den Karpaten, wo ich auch diese mal wieder \u00fcbernachtete. Nachdem ich mir mein Abendessen gegrillt hatte ging\u2019s bald ins Bett. Kurz nach Mitternacht klopfte es dann am F\u00fchrerhaus. Erst wollte ich es ignorieren, doch es h\u00f6rte nicht auf. Ich schaute dann doch raus, und siehe da, es war die Polizei! Freundlich auf Englisch erkl\u00e4rten sie mir, dass ich besser sofort den Platz verlassen solle, da hier sehr viel Diesel geklaut werde. Die Kameras seien nur Attrappe, und tats\u00e4chlich war auch das Licht komplett aus. Ich bedankt mich, war aber nicht sehr erfreut. So musste ich mitten in der Nacht und todm\u00fcde noch \u00fcber die ganzen Karpaten und fand dann erst auf dem Westhang der Karpaten einen Parkplatz, wo noch mehr Lkw standen. Nun musste ich um halb vier meine Pause wieder von vorne anfangen, 11 Stunden. Aber bis 14:30 dort in der Hitze stehen wollte ich auch nicht und so fuhr ich am Vormittag noch die 1,5 Stunden bis zu Dagmar und Denis sowie Michaela und Stefan bei den Fackeltr\u00e4gern. Hier verbrachte ich den Nachmittag und die Nacht, half ein wenig mit, es war einfach sch\u00f6n.<\/p>\n<div id=\"attachment_2582\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2582\" class=\"size-full wp-image-2582\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2276.jpg\" alt=\"Herrliche Landschaft\" width=\"1030\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2276.jpg 1030w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2276-300x116.jpg 300w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2276-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2276-705x273.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/DHHN-2276-450x174.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-2582\" class=\"wp-caption-text\">Herrliche Landschaft<\/p><\/div>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag traf ich zum Abendessen kurz vor der ungarischen Grenze den anderen Hilfstransport nochmals. Und zwei Tage sp\u00e4ter kam ich dann gesund und dankbar wieder zu Hause an.<\/p>\n<div  class='avia-button-wrap av-2mb477-da784ef5ead9d7d70ff55e0aa92a0bbd-wrap avia-button-center  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling '><a href='https:\/\/www.dhhn.de\/en\/fahrtenbuch-2\/bilder-vom-hilfstransport-nach-moldawien-juli-2014\/'  class='avia-button av-2mb477-da784ef5ead9d7d70ff55e0aa92a0bbd av-link-btn avia-icon_select-yes-left-icon avia-size-small avia-position-center avia-color-theme-color'   aria-label=\"Viele weitere Bilder vom Hilfstransport\"><span class='avia_button_icon avia_button_icon_left avia-iconfont avia-font-entypo-fontello' data-av_icon='\ue80e' data-av_iconfont='entypo-fontello' ><\/span><span class='avia_iconbox_title' >Viele weitere Bilder vom Hilfstransport<\/span><\/a><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hilfstransport Moldawien: Hinweg Grenze in Rekordzeit, R\u00fcckweg naja&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2578,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":"","_members_access_role":[],"_members_access_error":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2563","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2563","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2563"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2563\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11859,"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2563\/revisions\/11859"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2578"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2563"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2563"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2563"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}