{"id":5097,"date":"2015-09-02T14:25:16","date_gmt":"2015-09-02T14:25:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dhhn.de\/?p=5097"},"modified":"2015-09-02T19:53:14","modified_gmt":"2015-09-02T19:53:14","slug":"h-a-n-d-s-team-2015-rumaenien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/h-a-n-d-s-team-2015-rumaenien\/","title":{"rendered":"H.A.N.D.S.-team 2015 Rum\u00e4nien"},"content":{"rendered":"<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-0366cc7376be6c9e82a3e9cc8987b64f '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>Hitze und K\u00e4lte, Staub und Matsch, viel Arbeit und gutes Essen, Plumpsklo und waschen im See. So k\u00f6nnte man vielleicht den diesj\u00e4hrigen H.A.N.D.S.-team Einsatz beschreiben.<\/p>\n<p>Wie \u00fcblich startete ich mit dem Lkw einen Tag vor der Gruppe, damit ich mich dann am zweiten Tag mit der Gruppe, die mit dem Sprinter unterwegs war, an der rum\u00e4nischen Grenze treffen konnte. Bei 39 Grad plus gings durch Ungarn, ich fuhr etwas langsamer, da ich Sorge um die Reifen hatte. Doch alles ging gut und ich kam ohne Reifenpanne vorw\u00e4rts. Bei Arad war konnte ich die neue Autobahngrenze Nadlac 2 testen, die Abfertigung war sehr schnell und z\u00fcgig. Fr\u00fcher war diese Grenze bei Nadlac immer ein Drama. Doch obwohl die neue Grenze erst seit drei Wochen in Betrieb war, gab es schon tiefe Spurrillen auf den Lkw-Spuren\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5105\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-002271.jpg\" alt=\"DHHN-00227\" width=\"1030\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-002271.jpg 1030w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-002271-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-002271-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-002271-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-002271-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><\/p>\n<p>Direkt nach der Grenze hat es einen t\u00fcrkischen Parkplatz, an dem wir uns immer getroffen haben. Doch dieser hatte mal wieder zu und so parkte ich neben einem kleinen Motel. Etwas sp\u00e4ter kam dann auch das H.A.N.D.S.-team dazu und wir verbrachten dort die erste Nacht. Ein gro\u00dfer Teil der Gruppe schlief bei sternklarer Nacht oben auf dem Anh\u00e4nger. Doch um hochzukommen mussten sie sich eine Leiter ausleihen, was nicht so einfach war.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, einem Sonntag, tuckerten wir gem\u00fctlich durch Rum\u00e4nien. Wir konnten eine Stadt anschauen, aus der die Vorfahren einer Teilnehmerin stammten, badeten in einem sch\u00f6nen Fluss und kamen dann abends bei der Suppenk\u00fcche in Calan an. Hier durften wir luxuri\u00f6s \u00fcbernachten \u2013 die letzte Nacht in einem Haus f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Wochen. Am n\u00e4chsten Morgen gings dann um 6 Uhr (durch Zeitumstellung f\u00fcr uns gef\u00fchlt um 5 Uhr) mit Abladen los. Nach einem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir dann zum Verteilzentrum nach Burgberg, wo wir am sp\u00e4ten Vormittag ankamen. Hier luden wir einen gro\u00dfen Teil der Hilfsg\u00fcter ab, Paket f\u00fcr Paket wanderte aus dem Lkw in die Scheune. Die Freude \u00fcber die Hilfsg\u00fcter war gro\u00df! Mittags wurden wir sehr gut mit einem leckeren siebenb\u00fcrgischen Essen versorgt und genossen es, dass es etwas k\u00fchler wurde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5113\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00275.jpg\" alt=\"DHHN-00275\" width=\"1030\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00275.jpg 1030w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00275-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00275-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00275-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00275-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><\/p>\n<p>Auf der Weiterreise nach Bozed machten wir noch einen kurzen Stopp bei unserem Kinderheim in Bazna. Auch hier konnten wir noch Hilfsg\u00fcter abgeben und das Geld f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate. Auch wenn wir nur wenig Zeit hatten, war es sch\u00f6n zu sehen, wie gut sich die einst ungewollten Babys entwickelt haben. Aus kleinen Babys sind nun nette Teenager geworden, die sich in der Kinderheim Familie sehr wohl f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4t in der Nacht kamen wir dann im str\u00f6menden Regen in Bozed bei der Boaz-Farm an. Beim Aussteigen erschrak dann der eine oder andere, alles war voller Schlamm! Wir wurden herzlich von den Rollers und von Salome, die hier f\u00fcr 9 Monate hilft, willkommen gehei\u00dfen. Hier wollten wir die n\u00e4chsten 11 Tage verbringen und f\u00fcr die Familie Roller einen Anbau an ihr kleines Haus errichten.<\/p>\n<p>Wir zogen vor die erste Nacht im Container zu verbringen\u2026<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag baute die Gruppe unser K\u00fcchenzelt im Schlamm auf und rissen einen alten Schuppen ein, der f\u00fcr den Anbau noch im Weg stand. Ich selber fuhr zu den Fackeltr\u00e4gern, um dort noch die vorbereiteten Baumaterialien zu holen. Sp\u00e4t abends kam ich weder zur\u00fcck, mit mir kamen noch drei kr\u00e4ftige Helfer von den Fackeltr\u00e4gern mit.<\/p>\n<p>Ab Mittwoch gings dann an den Anbau: Die Fundamentsteine ausnivellieren, die Grundbalken legen, Erde weggraben. Da noch nicht klar ist, wie lange der Anbau stehen kann, haben wir uns f\u00fcr eine m\u00f6glichst g\u00fcnstige und \u00f6kologische Bauweise entschieden: Alle W\u00e4nde, der Boden und die Decke bestehen aus einem Holzger\u00fcst, welches innen mit Seekieferplatten verkleidet wurde. Von au\u00dfen haben wir das Bauwerk mit Strohballen isoliert. Ein Dach aus Trapezblech drauf, und fertig ist das H\u00e4usle.<\/p>\n<p>So schnell gings nat\u00fcrlich nicht, da wir viel Regen und entsprechend Schlamm hatten. Doch zum Ende der Woche lies der Regen nach und wir hatten bis Samstagabend den Rohbau errichtet. Am Sonntag hatten wir einen sch\u00f6nen Ausflug nach Sch\u00e4\u00dfburg. Wir waren im Stundenturm, probierten die Sch\u00fclertreppe und a\u00dfen zum Abschluss eine leckere Pizza. Abends besuchten wir noch den Gottesdienst in Tirgu Mures.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5131\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00352.jpg\" alt=\"DHHN-00352\" width=\"1030\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00352.jpg 1030w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00352-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00352-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00352-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00352-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><\/p>\n<p>Jetzt hatten wir noch vier Tage Zeit, den Anbau fertigzustellen, doch unsere Helfer von den Fackeltr\u00e4gern mussten uns schon Dienstag verlassen. Und so gaben wir alles: Am Montag montierten wie die von innen sichtbaren Deckenplatten, isolierten diese von oben mit Stroh. Darauf dann Unterspannbahn und das Trapezblech. Am Dienstag stellten wir Innen alles grob fertig: Wasser und Strom, die ganzen W\u00e4nde und der Boden. Am Mittwoch und Donnerstag waren dann die ganzen feinen Arbeiten dran: T\u00fcre einbauen, jede Menge leisten s\u00e4gen und montieren, verspachteln, streichen, Dusche montieren, Elektrik fertigstellen und an den bestehenden Stromkreis anschlie\u00dfen, Fensterlaibungen bauen und streichen, usw\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5175\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00539.jpg\" alt=\"DHHN-00539\" width=\"1030\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00539.jpg 1030w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00539-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00539-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00539-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DHHN-00539-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><\/p>\n<p>Und obwohl wir es vorher nicht geglaubt hatten, war am Freitagmorgen alles fertig, nur der Boden, den wir mit \u00d6l eingelassen hatten, musste noch trocknen!<\/p>\n<p>Die Freude bei den Rollers mit ihren drei Kindern \u00fcber den Anbau und endlich eine gescheite Dusche war sehr gro\u00df! Besonders im Winter, wenn es kalt wird, ist ein weiterer warmer Raum Gold wert.<\/p>\n<p>Am Freitag half ein Gro\u00dfteil der Gruppe dann noch bei der Aronia-Ernte mit, w\u00e4hrend ich mit dem Lkw am fr\u00fchen Nachmittag schon aufbrach. Die Gruppe folgte mir dann Samstagmorgen um vier, und so konnten wir kurz vor der ungarischen Grenze nochmals sch\u00f6n zusammen Fr\u00fchst\u00fccken. Nachts um eins kam die Gruppe dann wieder wohlbehalten in Altensteig an.<\/p>\n<p>Ich selber verbrachte viele Stunden im Stau, konnte aber am Montag noch eine R\u00fcckladung mitnehmen und kam dann am Montagabend auch wieder wohlbehalten zu Hause an.<\/p>\n<\/div><\/section>\n<a href='https:\/\/www.dhhn.de\/en\/5084-2\/'  title=\"\"  class=\"avia-animated-number av-av_animated_numbers-c999f5da2ffeb128520f2a0b9a61aaa6 av-force-default-color avia_animate_when_visible  avia-builder-el-1  el_after_av_textblock  avia-builder-el-last  \" data-timer=\"3000\"><strong class=\"heading avia-animated-number-title\"><span class=\"avia-single-number __av-single-number\" data-number_format=\"\" data-number=\"44\" data-start_from=\"0\">44<\/span><span class='avia-animated-number-icon av-icon-after-number av-icon-char avia-iconfont avia-font-entypo-fontello' data-av_icon='\ue80f' data-av_iconfont='entypo-fontello' ><\/span><\/strong><div class=\"avia-animated-number-content\"><p>Hier finden Sie weitere Fotos<\/p>\n<\/div><\/a>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hitze und K\u00e4lte, Staub und Matsch, viel Arbeit und gutes Essen, Plumpsklo und waschen im See. 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