{"id":579,"date":"2012-12-13T16:33:41","date_gmt":"2012-12-13T16:33:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dhhn.de\/?p=579"},"modified":"2012-12-14T08:21:04","modified_gmt":"2012-12-14T08:21:04","slug":"weihnachtshilfstransport-rumanien-schwieriger-start-gutes-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/weihnachtshilfstransport-rumanien-schwieriger-start-gutes-ende\/","title":{"rendered":"Weihnachtshilfstransport Rum\u00e4nien &#8211; schwieriger Start, gutes Ende!"},"content":{"rendered":"<p>Weihnachts-Hilfstransport nach Rum&auml;nien &ndash; schwieriger Start, gutes Ende!<\/p>\n<p>Montagmorgen, meine Frau bringt mich zum Lkw. Ich m&ouml;chte den Motor starten, doch er macht keinen Mucks. Batterie tot. Da der Lkw 24 Volt hat, kann man nicht einfach &uuml;berbr&uuml;cken. Ich h&auml;nge an die eine Batterie das Ladeger&auml;t, an die andere die Autobatterie. Nach einer knappen Stunde krieg ich den Lkw endlich an&hellip;<\/p>\n<p>Ich habe ein kurzes Video zum Transport gemacht:<\/p>\n<p>httpvh:\/\/vimeo.com\/55524229<\/p>\n<p>&Uuml;ber Stuttgart und N&uuml;rnberg geht es nach Tschechien. Ein St&uuml;ck nach Prag &uuml;bernachte ich bei leicht einsetzendem Schneefall auf der b&ouml;hmisch m&auml;hrischen H&ouml;he. Am n&auml;chsten Morgen geht es nach Vyskov. Hier lade ich 500 Geschenkpakete der Aktion Strahlende Augen ab. Nach Weihnachten wird eine Gruppe junger Pfadfinder aus Deutschland kommen und die Pakete verteilen.<\/p>\n<p>[singlepic id=154 w=600 h=370 float=]<em> &#8230;500 Pakete sind in Vyskov abgeladen<\/em>.<\/p>\n<p>Bei kr&auml;ftigem Schneefall geht es weiter, &uuml;ber schmale Landstra&szlig;en in Richtung S&uuml;den. Ich bin froh, dass wir einen H&auml;ngerzug haben, die Steigungen sind gar kein Problem. An der Grenze zur Slowakei Vignette kaufen, und weiter geht&rsquo;s nach Ungarn. Hier sind die Stra&szlig;en frei und am n&auml;chsten Tag erreiche ich die rum&auml;nische Grenze. Obwohl Rum&auml;nien Schengenland ist und nur die P&auml;sse kontrolliert werden, hat es zwei Kilometer Lkw-R&uuml;ckstau! (Ein guter Z&ouml;llner f&uuml;hlt sich wohl nur gut, wenn viele auf ihn warten J )<\/p>\n<p>[singlepic id=160 w=600 h=370 float=]<em> &#8230;unser Lkw, von den Strassen Rum&auml;niens gezeichnet<\/em><\/p>\n<p>Bei Arad ist dann Abladestelle Nummer 2: Auch hier lade ich, mit Hilfe einer Familie, 600 Geschenkpakete sowie Waschmittel ab. Nach Weihnachten wird es auch hier einen Einsatz geben. Weiter geht&rsquo;s in Richtung Osten, n&auml;chstes Ziel ist die Suppenk&uuml;che von Angelika bei Calan. Um 21:30 komme ich an, wir laden noch 500 Geschenkpakete ab. An diesem Abend falle ich todm&uuml;de in die Koje, ich hab 5470kg selbst Paket f&uuml;r Paket abgeladen&hellip;<\/p>\n<p>Am n&auml;chsten Morgen geht&rsquo;s weiter nach Burgberg. Hier haben wir unser Verteilzentrum und gemeinsam laden wir hier einen halben Container ab. Auch hier ist die Freude &uuml;ber die Hilfe aus dem Westen gro&szlig;. Ein kalter Winter steht vor der T&uuml;r, viele Menschen bitten um Hilfe. Gegen Abend erreiche ich dann unser Kinderheim in Bazna, es hat mittlerweile minus 10 Grad. Mit Hilfe der Kinder laden wir z&uuml;gig den Lkw ab. Beim Abendessen erfahre ich, dass es der Familie recht gut geht und freue mich an den fr&ouml;hlichen Kindern, die inzwischen zu Teenagern werden. Eine echte Freude! Danke, dass Sie uns helfen, diesen Kindern eine Zukunft zu geben!<\/p>\n<p>[singlepic id=159 w=600 h=370 float=]<em> &#8230;beim Abladen in Burgberg<\/em><\/p>\n<p>[singlepic id=158 w=600 h=370 float=]<em> &#8230;das Denkmal vom 1. Weltkrieg auf dem Weg nach Burgberg<\/em><\/p>\n<p>Am n&auml;chsten Mittag komme ich nach Cluj, hier lade ich f&uuml;r einen weiteren Einsatz einer Pfadfindergruppe wieder 500 Pakete ab. Gelagert werden sie in den R&auml;umen einer ehemaligen Fabrik f&uuml;r Spinnerei. Ich erfahre, dass dort in Wirklichkeit zu Ceausescus Zeiten Minen hergestellt wurden&hellip;<\/p>\n<p>Hier treffe ich auch Bernd, der Leiter unseres neusten Projektes und nehme f&uuml;r ihn ein Traktorgetriebe zur Reparatur nach Deutschland mit. Weiter geht es nach Norden, mein n&auml;chstes Ziel ist eine Suppenk&uuml;che bei Baia Mare. Abends komme ich an, doch man kann mit dem Lkw nicht bis zum Geb&auml;ude fahren. Aber es steht ein Auto mit Anh&auml;nger bereit, und Fuhre f&uuml;r Fuhre leert sich der Lkw.<\/p>\n<p>[singlepic id=162 w=600 h=370 float=]<em> &#8230;beim Abladen in Baia Mare<\/em><\/p>\n<p>Am n&auml;chsten Morgen geht es wieder gen Westen. Ich nehme die direkte Route, doch an der Grenze von Rum&auml;nien nach Ungarn stellt sich heraus, dass Lkws dort nicht passieren d&uuml;rfen. (Man h&auml;tte ja ein Schild aufstellen k&ouml;nnen, aber das ist wohl zu viel verlangt) Ich drehe um und nehme den n&auml;chsten &Uuml;bergang. Auf freien Stra&szlig;en komme ich gut voran und &uuml;bernachte nochmal bei Budapest. Am n&auml;chsten Abend holt mich dann im Westen &Ouml;sterreichs der Schnee ein, aber ich fahre noch bis zur deutschen Grenze und komme am n&auml;chsten Tag wohlbehalten wieder zu Hause an.<\/p>\n<p>[singlepic id=163 w=600 h=370 float=]<em> &#8230;Stau kurz vor daheim&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Ein herzliches Dankesch&ouml;n an jeden, der mit seiner Gabe auch diesen Transport wieder erm&ouml;glicht hat!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weihnachts-Hilfstransport nach Rum&auml;nien &ndash; schwieriger Start, gutes Ende! Montagmorgen, meine Frau bringt mich zum Lkw. Ich m&ouml;chte den Motor starten, doch er macht keinen Mucks. Batterie tot. Da der Lkw 24 Volt hat, kann man nicht einfach &uuml;berbr&uuml;cken. 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