{"id":5843,"date":"2016-01-18T10:06:25","date_gmt":"2016-01-18T10:06:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dhhn.de\/?p=5843"},"modified":"2016-01-18T10:12:52","modified_gmt":"2016-01-18T10:12:52","slug":"2016-01-bericht-vom-ukraine-hilfseinsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dhhn.de\/en\/2016-01-bericht-vom-ukraine-hilfseinsatz\/","title":{"rendered":"2016 01 Bericht vom Ukraine-Hilfseinsatz"},"content":{"rendered":"<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-0366cc7376be6c9e82a3e9cc8987b64f '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>DHHN Hilfseinsatz in der Ukraine: Eine Gruppe aus 15 Personen zwischen 3 und 65 Jahren, 3500 km, 20 000kg Hilfsg\u00fcter, 9 Tage, Temperaturen zwischen -17 und +5 Grad, das ist der Stoff, aus dem dieser Einsatz bestand.<\/p>\n<p>Am 1. Januar machte sich der Lkw auf die Fahrt in den Osten, am 2. Januar folgte dir Gruppe mit einem Kleinbus und einem Pkw. Abends trafen wir uns wohlbehalten vor der ukrainischen Grenze, die wir dann im Anschluss getrennt \u00fcberquerten. Eine Spur f\u00fcr Pkw, eine Spur f\u00fcr Kleinbusse und der Lkw wird sowieso ganz anders abgefertigt. Aber alles klappte gut, so dass die Gruppe gegen 20:00 das Jugendhaus erreichte, um 24:00 Uhr war die Lkw-Besatzung dann auch am Ziel.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen durften wir erstmal ausschlafen und nutzten den Vormittag dann, um uns als Gruppe besser kennenzulernen und die Eins\u00e4tze vorzubereiten. Ein Besuch auf dem ber\u00fchmten Bazar in eisiger K\u00e4lte folgte und nach dem leckeren Essen hatten wir einen ersten gemeinsamen Abend mit den Jungs vom Jugendhaus. Gemeinsam Singen, lustige Spiele, eine Andacht dar\u00fcber, dass jeder Besonders ist und mit seinen Gaben von Gott geliebt ist. Im Anschluss bastelten wir mit den Jungs ein Holzkreuz, sie waren mit Feuereifer dabei.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5882\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7668.jpg\" alt=\"DHHN-7668\" width=\"2060\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7668.jpg 2060w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7668-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7668-1500x583.jpg 1500w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7668-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7668-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7668-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 2060px) 100vw, 2060px\" \/><\/p>\n<p>Am Montag war Slawik dann fast den ganzen Tag im Zollamt, um alle Dokumente, Genehmigungen und Stempel vorzubereiten, damit wir den Lkw ausladen d\u00fcrfen. Wir kauften in einem Supermarkt Fr\u00fcchte, Kekse und Saft f\u00fcr den Einsatz in einem Behindertenheim ein und studierten ein Anspiel ein. Abends kam Slawik endlich mit der erl\u00f6senden Botschaft vom Zoll zur\u00fcck, dass alle Papiere fertig sind. Also holte ich den Lkw vom Zoll und im Anschluss luden wir ihn alle zusammen ab. Alle waren mit Feuereifer dabei: Geschenkpakete, Kleidung und Schuhe, Lebensmittel und Babynahrung, Fahrr\u00e4der, Matratzen und Waschmittel: Alles wanderte vom Lkw in die gro\u00dfe Lagerhalle auf dem Gel\u00e4nde vom Jugendhaus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5894\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7872.jpg\" alt=\"DHHN-7872\" width=\"2060\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7872.jpg 2060w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7872-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7872-1500x583.jpg 1500w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7872-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7872-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-7872-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 2060px) 100vw, 2060px\" \/><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen gings direkt nach dem Fr\u00fchst\u00fcck los: Den DHHN-Bus und Slawiks Bus bei minus 15 Grad mit Hilfsg\u00fctern und den eingekauften Fr\u00fcchten beladen und dann 150 Kilometer auf verschneiten ukrainischen Stra\u00dfen um Schlagl\u00f6cher herum nach Vilchany rumpeln. Der Schnee machte die Landschaft sch\u00f6ner, man sah den ganzen M\u00fcll nicht. So gab es ein paar Eindr\u00fccke vom Land. Am fr\u00fchen Nachmittag kamen wir endlich im Behindertenheim an: Es war weit hinten in einem tief eingeschnittenen Tal in den Karpaten. In kommunistischer Zeit wurden solche Heime m\u00f6glichst \u201eversteckt\u201c. In diesem Heim waren auf \u00fcber 10 Stationen Kinder zwischen ca. 3 und 40 Jahren, alle k\u00f6rperlich, zum gro\u00dfen Teil auch geistig behindert. Station f\u00fcr Station besuchten wir die Kinder, sangen mit ihnen ein Lied, f\u00fctterten sie mit den mitgebrachten Fr\u00fcchten, Keksen und Saft und verbrachten etwas Zeit mit jedem Kind. Sie k\u00f6nnen sich gar nicht vorstellen, wie sich die Kinder gefreut haben, auf den Arm genommen zu werden, an der Backe gestreichelt oder gekitzelt zu werden. Insgesamt hatten wir einen f\u00fcr ukrainische Verh\u00e4ltnisse sehr guten Eindruck vom Heim, alles war sauber und die Mitarbeiter gaben sich sehr viel M\u00fche mit den Kindern. Es sind jedoch viel zu wenig, und so haben sie alle H\u00e4nde voll zu tun mit F\u00fcttern, Wickeln nach Ordnung schauen usw. Zeit f\u00fcr einzelne Kinder bleibt da nicht viel. Und so waren die Kinder, aber auch der Direktor und die Mitarbeiter sehr froh \u00fcber unseren Besuch und luden uns gleich wieder ein. Sp\u00e4t abends kamen wir wieder im Jugendhaus an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5908\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8023.jpg\" alt=\"DHHN-8023\" width=\"2060\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8023.jpg 2060w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8023-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8023-1500x583.jpg 1500w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8023-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8023-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8023-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 2060px) 100vw, 2060px\" \/><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hatten wir zusammen mit den Jungs vom Jugendhaus eine lustige Packaktion: 180 Lebensmittelpakete mussten f\u00fcr die Eins\u00e4tze in den n\u00e4chsten Tagen gepackt werden. Danach hie\u00df es wieder Bussle beladen, diesmal mit Geschenkpakten und Lebensmittelpaketen. Wir fuhren in eine andere Stadt. Dort trafen wir uns in einem gro\u00dfen Saal mit armen Familien mit vielen Kindern, der B\u00fcrgermeister hatte sie eingeladen. Nachdem wir ein paar Lieder mit den Kindern gesungen hatten, trat noch eine kleine Gruppe Sch\u00fcler auf und sang f\u00fcr uns Weihnachtslieder und trug Gedichte vor. Im Anschluss zeigten wir in unserem Anspiel \u201eKapling\u201c. Es zeigte den Kindern, dass jeder wichtig ist und gebraucht wird. Im Anschluss gab es f\u00fcr jedes Kind ein Geschenkpaket \u2013 da leuchteten die Augen \u2013 und f\u00fcr die Eltern ein Lebensmittelpaket.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5854\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-0109.jpg\" alt=\"DHHN-0109\" width=\"2060\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-0109.jpg 2060w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-0109-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-0109-1500x583.jpg 1500w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-0109-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-0109-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-0109-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 2060px) 100vw, 2060px\" \/><\/p>\n<p>Auf der Heimreise besuchten wir noch eine Fl\u00fcchtlingsfamilie aus Lugansk in der Ostukraine. Vor knapp zwei Jahren mussten sie fliehen, weil sie als Christen eine andere Meinung hatten. Sie bekamen eines Abends einen Anruf, dass sie, sofern sie am n\u00e4chsten Tag noch da w\u00e4ren, erschossen w\u00fcrden. Hals \u00fcber Kopf packten sie die wichtigsten Sachen und flohen. So kamen sie \u00fcber Umwege in die N\u00e4he von Mukachewo, wo sie von der Stadt ein Haus im Rohbau geschenkt bekamen. Darin wohnen sie jetzt unter einfachsten Umst\u00e4nden und bauen es Schritt f\u00fcr Schritt aus.<\/p>\n<p>Im Jugendhaus hatten wir noch ein sch\u00f6nes Abendprogramm mit den Jungs, bevor dann jeder todm\u00fcde in sein Bett fiel.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag war die Verteilaktion in einem Bergdorf geplant. Mit voll beladenen Bussen machten wir uns auf den Weg. Auf schmalen, schlechten und verschneiten Feldwegen fuhren wir ein enges Bergtal hoch. Am Ende kamen wir nur noch mit Schneeketten weiter. Zumindest unser Bus, der die meisten Hilfsg\u00fcter geladen hatte, schaffte es bis zu Dorfmitte. Die Hilfsg\u00fcter aus dem anderen Bus mussten wir voll hochtragen. In dem Dorf lebten fast nur alte Menschen, die jungen sind alle in den St\u00e4dten, wo es etwas Arbeit gibt. Der B\u00fcrgermeister hatte die Menschen zusammengerufen uns so bekam jeder nach einer kurzen Ansprache sein Paket. Zum Teil mussten wir den alten und gebrechlichen Menschen die Pakete bis in ihr Haus tragen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5962\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8489.jpg\" alt=\"DHHN-8489\" width=\"2060\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8489.jpg 2060w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8489-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8489-1500x583.jpg 1500w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8489-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8489-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8489-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 2060px) 100vw, 2060px\" \/><\/p>\n<p>Danach nahm jeder von uns ein Paket und wir machten uns zu Fu\u00df auf ins obere Dorf, ca. 2km den Berg hoch. Hier war die Not gro\u00df. Einfache H\u00e4user, abgeschnitten von der Au\u00dfenwelt.<\/p>\n<p>Slawik kannte eine Frau schon. Als er bei ihr an die T\u00fcr klopfte, h\u00f6rte er keine Antwort. Jeder andere w\u00e4re wohl weitergegangen. Doch Slawik \u00f6ffnete die T\u00fcr. Im eiskalten Zimmer fanden wir die Frau in ihrem Bett. Sie konnte fast nicht reden, war v\u00f6llig ausgetrocknet. Slawik verstand nur, dass sie Wasser wollte. Ihr Vorrat in einem kleinen Eimer war im Zimmer eingefroren, sie konnte lediglich ein paar Eisbrocken lutschen. Sofort gingen ein paar von uns los um bei den Nachbarn aus dem Brunnen Wasser zu holen. Andere machten Holz und feuerten den l\u00f6chrigen Ofen ein. Zuerst gab Slawik ihr etwas kaltes Wasser, kurze Zeit sp\u00e4ter hatten wir es geschafft, auf dem Ofen Wasser warm zu machen. Und w\u00e4ren sie Schluck f\u00fcr Schluck das warme Wasser trank, und Slawik sie mit Brot und Baby-Obstbrei f\u00fctterten, kamen ihre Kr\u00e4fte zur\u00fcck. Sie bemerkte, dass wir im Ofen ein Feuer machten und sofort fragte sie Slawik, dass wir den Ofen nicht kaputt machen. Eine durchaus berechtigte Bitte, denn der Ofen wurde nur vom Rost zusammengehalten.<\/p>\n<p>Die Umst\u00e4nde, in denen die Frau lebte, sind f\u00fcr uns nicht vorstellbar. Alles ist schwarz vom Rauch, die Fenster sind mit Folie ausgebessert und gegen den Wind abgedichtet, sie hat nur zwei Betten, einen Tisch und ein Regal. Ihre Tasse ist halb zerbrochen, alles ist dreckig und eiskalt. Unser Versuch, die L\u00f6cher im Ofen mit etwas Blech, was wir fanden, zu dichten, brachte geringen Erfolg.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5976\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8588.jpg\" alt=\"DHHN-8588\" width=\"2060\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8588.jpg 2060w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8588-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8588-1500x583.jpg 1500w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8588-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8588-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-8588-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 2060px) 100vw, 2060px\" \/><\/p>\n<p>Wir bestellten die Nachbarn her, reparierten das Licht. Dann beauftragten wir die Nachbarn, dass sie jeden Tag mindestens einmal kommen, einheizen, Wasser und Essen bringen. Daf\u00fcr bekommen sie von uns 20\u20ac pro Monat. Schon n\u00e4chste Woche will sich Slawik wieder den beschwerlichen Weg dorthin machen und kotrollieren, ob es klappt und weitere Lebensmittel, Kleider und eine Decke bringen. Eigentlich sollte die Frau in ein Altenheim, doch das will sie auf gar keinen Fall, und bezahlen k\u00f6nnte sie es auch nicht. Was soll man da machen?<\/p>\n<p>Wir haben noch eine Menge Brennholz gemacht, Lebensmittel zur\u00fcckgelassen und hoffen und beten, dass die Nachbarn jetzt nach der alten Frau schauen.<\/p>\n<p>Auf der Fahrt zur\u00fcck waren wir alle recht nachdenklich, es ist schon heftig, solch eine Not zu sehen.<\/p>\n<p>Abends hatten wir noch einen tollen Abend mit den Jungs, beim Obstsalat spielen tauten sie dann vollends auf.<\/p>\n<p>Und dann kam schon der letzte Tag: Wieder beluden wir die Autos mit Lebensmittelpaketen. Diesmal besuchten wir zwei Zigeunerquartiere, wir w\u00fcrden eher Slums dazu sagen.<\/p>\n<p>Das erste war etwas besser. Dort war auch ein Pastor, der jede Familie gut kannte. Mit diesem Pastor gingen wir von Haus zu Haus und \u00fcbergaben jeder Familie pers\u00f6nlich ihr Paket. Die Freude war gro\u00df. W\u00e4hrend ein Teil der Gruppe die Pakete verteilte, besch\u00e4ftigten sich die anderen mit den Kindern. Ein sch\u00f6ner Einsatz, wir lachten viel mit den Kindern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6018\" src=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-9111.jpg\" alt=\"DHHN-9111\" width=\"2060\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-9111.jpg 2060w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-9111-100x39.jpg 100w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-9111-1500x583.jpg 1500w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-9111-600x233.jpg 600w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-9111-705x274.jpg 705w, https:\/\/www.dhhn.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/DHHN-9111-450x175.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 2060px) 100vw, 2060px\" \/><\/p>\n<p>Nachmittags fuhren wir dann zu einem anderen Quartier, direkt an der Bahnlinie. Hier wollten uns die Menschen mit ein paar T\u00e4nzen begr\u00fc\u00dfen. Doch leider funktionierte deren Musikanlage nicht und so beschlossen wir nach langen Warten mit dem Verteilen anzufangen. Wieder gingen wir von Haus zu Haus und gaben jeder Familie pers\u00f6nlich ihr Lebensmittelpaket. Auf der einen Seite war die Freude gro\u00df, doch gegen Ende ging den Wartenden die Geduld aus. Es war kalt, und wegen der missgl\u00fcckten Tanz-Beitr\u00e4ge mussten sie schon lange warten. Und nun dachten sie, dass die Pakete nicht f\u00fcr alle reichen. Doch jeder bekam sein Paket und wir konnten auch diese Aktion zu einem guten Abschluss bringen.<\/p>\n<p>Abends im Jugendhaus gings dann schon ans Verabschieden. Emailadressen wurden getauscht, Fotos geschossen. Und am n\u00e4chsten Morgen um 4:30 machte sich die Gruppe auf den langen Heimweg. An der Grenze mussten sie vier! Stunden warten, kamen dann nach Mitternacht wieder wohlbehalten daheim an. Ich selber hatte noch ein gutes Gespr\u00e4ch mit den Leitern des Jugendhauses, Nico und ich machten uns dann mit den Lkw am Mittag auf die Heimreise und kamen am Dienstagnachmittag wieder wohlbehalten zu Hause an.<\/p>\n<p>Wieder ein Einsatz, an dem wir ganz praktisch erleben durften, wie ihre Hilfe bei den Bed\u00fcrftigen ankommt. Danke f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung, die die Hilfe erst m\u00f6glich macht!<\/p>\n<\/div><\/section>\n<a href='https:\/\/www.dhhn.de\/en\/2016-01-bilder-hilfseinsatz-ukraine\/'  title=\"\"  class=\"avia-animated-number av-av_animated_numbers-2bc1902ada8301ae9be9e340a19defc3 av-force-default-color avia_animate_when_visible  avia-builder-el-1  el_after_av_textblock  el_before_av_social_share  \" data-timer=\"3000\"><strong class=\"heading avia-animated-number-title\"><span class=\"avia-single-number __av-single-number\" data-number_format=\"\" data-number=\"101\" data-start_from=\"0\">101<\/span><span class='avia-animated-number-icon av-icon-after-number av-icon-char avia-iconfont avia-font-entypo-fontello' data-av_icon='\ue80f' data-av_iconfont='entypo-fontello' ><\/span><\/strong><div class=\"avia-animated-number-content\"><p>Hier finden Sie weitere Fotos<\/p>\n<\/div><\/a>\n<div  class='av-social-sharing-box av-av_social_share-f41f58039d55fea95e9aa06185e49471 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