Nun ist alles bereit. Am Montag starten die nächsten beiden Hilfstransporte. Dominik fährt in die Ukraine zum Dorfkrankenhaus und ich werde nach Bulgarien fahren. Die Lkws sind beladen, Zollpapiere fertig und Winterreifen gewechselt.

Heute haben wir die Lkw fertig beladen, dann am Recyclinghof gewogen. Danach Zollpapiere und Zollanmeldung erstellt und die Lkw gecheckt und gepflegt.
Am Montag geht’s los in die Ukraine! Hilfe die ankommt.

Wir hatten einen guten Start und sind ohne jeglichen Stau bei wunderschönem Wetter sehr gut voran gekommen. Genau nach 1/4 der Strecke in die Ukraine gab’s am Seehamer See Mittagspause, nun sind wir an “unserem” Rasthof St. Pölten.

Ein guter Tag liegt hinter uns: Tolles, sonniges und warmes Wetter, bis auf einen Stau freie Straßen, kein Unfall, keine Panne.
Nun sind wir auf dem Parkplatz kurz vor der ukrainischen Grenze angekommen, die wir morgen überqueren wollen. Damit die Hilfe bei den bedürftigen Menschen ankommt.

Heute Vormittag konnten wir relativ problemlos in die Ukraine einreisen, lediglich auf ukrainischer Seite mussten wir dieses Mal zum Röntgen des Lkw. Die Schlaglöcher werden immer größer, und vor allem tiefer. Da muss man echt aufpassen!
mit großer Freude und voller Elan wurden die Hilfsgüter abgeladen, die in den nächsten Tagen bis in den Osten der Ukraine verteilt werden.
Leider verschiebt sich unsere Abfahrtszeit in der elektronischen Warteschlange immer weiter nach Hinten, so dass wir nun im Hof des Jugendhauses noch eine Weile schlafen und dann morgen sehr früh an die Grenze fahren. So können wir die gesetzliche Ruhezeit halbwegs einhalten.

Eine Nacht mit wenig Schlaf, dafür einige Zeit an der Grenze, liegt hinter uns. Um vier Uhr waren wir dann endlich in Ungarn…
Abgesehen von ein paar Schlafpausen lief es heute gut, wir hatten bis zu 18 Grad. Nun haben wir die Hälfte vom Heimweg geschafft und freuen uns auf unser Bett.

Nun sind wir wieder wohlbehalten vom Hilfstransport aus der Ukraine zurück. Bei schönstem Wetter hatten wir eine angenehme Fahrt, ich konnte mich unterwegs sogar noch mit einem befreundeten Lkw-Fahrer treffen.
Herzlichen Dank an jeden , der mit seiner Spende zu diesem Hilfstransport beigetragen hat.
Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

Der nächste Hilfstransport rollt. In Zusammenarbeit mit einem befreundeten Hilfswerk geht’s diesmal nach Estland – in eine zu sowjetischen Zeiten steng geheime, hermetisch abgeriegelte Stadt und Militärstützpunkt für die U-Boot-Flotte.
Heute nicht mehr abgeriegelt, doch die Armut blieb.

Dominik ist heute morgen auch gestartet, sein Ziel ist unser Jugendhaus in der Ukraine.
Er hatte eine gute Fahrt und ist planmäßig in St. Pölten angekommen, wo er Feierabend macht.