Gestern hatten wir eine gute Fahrt quer durch Österreich. In Wien dann eine billige Tankstelle gefunden und für 1,09€ beide Lkws vollgetankt. Dachten wir. Denn ich habe für diesen Preis getankt, als Dominik dran war war der Preis plötzlich 6 Cent höher. Haben wir erst danach gemerkt. Doch trotzdem war es noch einen Cent billiger als sonst bei Masterdiesel und deutlich billiger als in Rumänien.

In Budapest versuchten wir den Stau zu umfahren. Es gelang, doch der Lkw, der im Stau vor uns Stand, war gleichzeitig wieder da bei unserer Rückkehr auf die Autobahn. ?

Im Osten Ungarns fing es bei starkem Nordwind an zu schneien. Doch wir kamen noch gut durch und auch die Grenze ging zügig. In Rumänien war die letzte Etappe bis zum Parkplatz dann doch deutlich langsamer als gedacht. Aber wir kamen sicher auf einem Parkplatz bei Arad an.

Wir sind wieder unterwegs. Diesmal im Doppelpack. Gestern Abend haben wir uns wieder hier auf St. Valentin getroffen, denn Dominik musste gestern noch ein paar Paletten gespendete Lebensmittel abholen.

Nun geht es zusammen direkt weiter auf Tour. Jetzt noch ca. 1600km bis ans Ziel, wo die Menschen auf unsere Hilfe warten.

Danke an jeden, der den zweiten Lkw mit möglich machte und genauso jeden, der diesen Transport unterstützt!

Am Samstag Abend ist die Gruppe wohlbehalten in der Ukraine angekommen. Der Lkw mit den Hilfsgütern war schon einen Tag vorher da, so dass er schon abgeladen ist.

Gestern hatten wir noch einige Vorbereitungen und Zeit mit den Jungs im Jugendhaus.

Heute dann die ersten Hilfseinsätze: Zuerst waren wir in einem Behindertenheim. Dort sangen wir mit den Kindern Lieder und schenkten ihnen Geschenkpakete.

Nächste Station war eine Schule, hier hatten wir mit über 100 Kindern ein lustiges und tiefgehendes Programm. Im Anschluss überreichten wir jedem Kind persönlich sein Geschenk.

Als nächstes besuchten wir noch arme Familien in dieser Gegend und brachten ihnen Lebensmittelpakete.

Herzlichen Dank an jeden der ein Paket gepackt und mit seinen Spenden unsere Einsätze unterstützt.

Anstrengende Tage liegen hinter uns. Gerade lädt Dominik die letzten Hilfsgüter in Burgberg ab, ich selber stehe kurz nach der Grenze BG/RO und warte, bis meine Pause zu Ende ist.

Was haben wir alles in den letzten Tagen erlebt!

  • Dominik hat einen Anhänger Hilfsgüter in der Diakoniestation bei Christian abgegeben.
  • Währenddessen habe ich viele Lebensmittel zur Suppenküche Calan gebracht.
  • Abends habe ich im Verteilzentrum Burgberg ein paar Paletten mit Hilfsgütern abgeladen und wurde dann vom Schnee überrascht.
  • Gleichzeitig hat Dominik in Cluj hunderte Geschenkpakete abgeladen, die dann bei einem Einsatz Ende Dezember verteilt werden.
  • Am nächsten Tag trafen wir uns wieder in Tirgu Mures, nach einem Gespräch mit Bernd, Leiter der Boaz Farm tauschten wir Container und luden einiges um.
  • Dominik hat dann einen inzwischen leeren Container, der für die Boaz Farm gespendet wurde, dort abgeladen.
  • Ich selber machte mich auf den Weg, spät Abends gab ich einige Pakete bei den Fackelträgern ab und spielte so Weihnachtsmann, dann gings über die Karpaten nach Bulgarien. Hier unterstützte ich das Zentrum Veränderung mit Lebensmitteln und lud für einen Einsatz wieder hunderte Geschenke ab. Noch in der Nacht überquerte ich wieder die Grenze und wurde von einem Schneesturm überrascht. Während ich hier noch die vorgeschriebene Pause mache…
  • … Lädt Dominik in Burgberg den zweiten Teil der Hilfsgüter ab.

Heute Abend wollen wir uns dann wieder bei Sibiu treffen, wo ich dann auch wieder meinen Anhänger bekomme und dann gemeinsam heim fahren.

Ein schönes Wochenende!

Nun sind wir schon in Rumänien.

Wir hatten eine gute Fahrt, mal Schnee, mal Regen, aber immer freie Straße und keinen ernsthaften Stau. Beide Lkw laufen gut und so kamen wir heute Abend schnell und ohne Probleme über die Grenze.

In Arad haben wir die ersten 400 Geschenkpakete abgeladen. Ovi ear mit seiner ganzen Familie und einem Kleinbus da, um die Geschenke entgegen zu nehmen. Die Augen der Kinder strahlten schon beim abladen.

Die Pakete werden jetzt eingelagert bis nach Weihnachten die Gruppe deutscher Pfadfinder der Royal Rangers kommt und die Pakete verteilt.

Treffpunkt fürs Abladen war eine Tankstelle, da man nach Arad mit dem Lkw nicht hineinfahren darf.

Heute morgen haben wir den ersten Hilfstransport, bei dem wir mit zwei Lkw parallel fahren, gestartet. Ziel ist Rumänien und Bulgarien. Insgesamt haben wir 10 Abladestellen, wo wir tausende Geschenkpakete der Aktion Strahlende Augen, viele Lebensmittel, Kleidung, Schuhe und andere Hilfsgüter abgeben. Die Hilfsgüter werden dann gleich verteilt, die Geschenke bis nach Weihnachten eingelagert. Dann kommen nämlich die Jugendlichen aus Deutschland in verschiedenen Gruppen, die diese Geschenkpakete direkt an Kinder verteilen werden.

Gestern habe ich einen leeren Container abgeholt, der als Werkstatt für die Boaz Farm in Rumänien gespendet wurde.

Inzwischen haben wir ihn schon mit Hilfsgütern beladen.

Am Montag startet der nächste Hilfstransport. Ziel sind unsere Projekte in Rumänien und Bulgarien. Wir haben tausende Geschenkpakete, viele Lebensmittel, Kleidung und Decken geladen. So viel, dass wir mit zwei Lkw fahren. Wir freuen uns auf die Tour und dass wir so vielen Menschen zu Weihnachten Hilfe bringen können. Danke für Ihre Unterstützung, die diese Transporte erst ermöglicht!

Endlich geschafft! Der Zoll war gestern sehr zäh, den ganzen Tag. So dass wir erst heute abladen konnten. Die Freude über die Hilfsgüter war wieder sehr groß, die Jungs können Weihnachten gar nicht erwarten im Angesicht der ganzen Geschenke.

In der Ukraine nochmal günstig volltanken und dann gehts an die Grenze.
Gestern war die von Demonstranten blockiert, mal sehen, wie es heute aussieht…

Gestern Nacht bin ich wohlbehalten am Ziel, dem Jugendhaus in Uschgorod, angekommen. In Ungarn hatte es viel Nebel, unterwegs musste ich eine kleine Panne, Luftverlust an einer Leitung, die duchgescheuert war, reparieren. Kein Problem.

An der Grenze war wenig los und ich kam gut durch. Dafür standen die Lkw Richtung Ungarn 3 Kilometer…

Die Zöllner empfingen mich mit den Worten: Gut, dass du heute kommst, denn morgen wird die Grenze von Demonstranten blockiert.

Dann bin ich ja mal auf die Heimreise gespannt.

Momentan habe ich Pause, Slawik ist am Zoll mit den Dokumenten beschäftigt.

Übrigens, seit ich hier bin regnet es ohne Unterbrechung. Soll ich was einpacken? ?