Heute nachmittag bin ich losgefahren – mit vollem Lkw und leerem Anhänger. Durch Regen und Sturm gings ins sonnige Ravensburg. Hier haben wir einen Container stehen in dem Kleiderspenden gesammelt werden.
Mit der tatkräftigen Hilfe von zwei Teams der Royal Rangers war ruck zuck mein Anhänger voll und der Container leer.
Morgen früh gehts dann weiter gen Osten mit Ziel Balkangebirge in Bulgarien. Ein schönes Wochenende Ihnen!


Gerade sind wir mitten in der Vorbereitung für unseren nächsten Hilfstransport nach Bulgarien. Morgen beladen wir den Lkw fertig. Am Freitag beladen wir den Anhänger bei unserer Sammelstelle in Ravensburg und dann gehts direkt auf die weite Fahrt ins Balkangebirge. Dort unterstützen wir mit unseren Hilfsgütern die Kleiderkammer in Gabrovo. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Auf diesen Transport habe ich mich sehr gefreut – doch es wurde ganz anders.
Der Höhe der Maut bestimmt die Route, so fuhr…
Der herausforderndste Transport des Jahres.
Bei schlechtem Wetter bin ich donnerstagmorgens auf die lange Fahrt nach Moldawien…
Nun bin ich unterwegs nach Moldawien. Gestern gestartet und bis St. Pölten in Österreich gekommen. Heute morgen dann an Wien vorbei und jetzt einem Elefanten hinterher nach Budapest. Wirklich ein Elefant in einem Spezialanhänger. Gerade habe ich gut in einem ehemaligen Gasthof zum Goldenen M gegessen, jetzt gehts weiter Richtung Romania…

Hier ist der Frühling schon viel weiter, es hat 18 Grad und kräftigen Rückenwind…
Der Lkw ist fertig beladen. Heute erstelle ich die Ladelisten, mache die elektronische Ausfuhrerklärung, fülle das Carnet am Computer und dann noch mal auf Papier aus, schreibe jede Menge Bescheinigungen und andere wichtige Dokumente. Dann fahr ich mit dem Lkw zum Zollamt, hier wird die Ladung kontrolliert, die Papiere fertig gemacht und dann der Lkw vermplombt.
Morgen früh startet dann der nächste Hilfstransport. Ziel ist Moldawien. Hier versorgen wir im ganzen Land Suppenküchen, Kinderheime und Altenheime. Danke dass Sie durch Ihre Unterstützung auch diesen Transport wieder ermöglicht haben!
Gestern hat alles recht gut geklappt. Gegen Mittag waren beim Zoll alle Papiere fertig und wir konnten die schlechte Strasse nach Ilawtse fahren. 1,5 Stunden ¨extrem-schaukeln-schütteln-klappern¨. Ich rangierte den Lkw rückwärts in den Hof des Krankenhauses, und während die Mannschaft anfing, den Anhänger abzuladen, war ich zum Mittagessen beim Chefarzt eingeladen.
Das abladen klappte bei frühlingshaften Temperaturen sehr gut, da ich viele leichte Lebensmittel dabei hatte waren wir auch schnell fertig. So konnte ich mich schon am späten Nachmittag wieder auf die Heimreise machen.
Bei Einbruch der Dunkelheit hielt ich zum Übernachten an einer netten Tankstelle. Nachts ein kurzer Schneesturm, Besuch von der Polizei und am morgen ein kleiner Schock: Mein Wassertank ist halb eingefroren. Gefühlt habe ich mit Eiswürfeln mein Gesicht gewaschen.
Früh gings dann weiter auf der schlechten Strasse. Und jetzt sitze ich an einer Tankstelle kurz vor Lviv und stoße mit mir selber und einer heißen Schokolade an, denn die schlechtesten Strassensücke liegen hinter mir!
DHHN
Deutsche Humanitäre Hilfe
Nagold e.V.
Auf der Härte 1
72213 Altensteig
Deutschland
Tel. 07453-930822
Fax. 07453-930823







