Heute morgen konnte ich den nächsten Hilfstransport mit Ziel Albanien starten. Es lief gut, bis dann 40km vor der Grenze nach Österreich die Autobahn gesperrt war und keine Umleitung für Lkw ausgeschildert war. Dadurch musste ich auf vielen für Lkw verbotenen Straßen fahren. Totales Chaos. 😉
Und nun habe ich das erste Mal auf meinem Lieblings-Rasthof Tauernalm keinen freien Parkplatz gefunden und musste weiterfahren. Zum Glück gab es am übernächsten Parkplatz noch ein freies Plätzchen, leider direkt neben einem Kühl-Lkw.

Heute war internationaler Tag des Tunnels. In Österreich, Slowenien und Kroatien.😉
Bei schönem Sonnenschein bin ich gestartet, doch den Tag über wurde es immer kälter und Regen kam dazu. Aber ich bin gut voran gekommen und habe einen relativ ruhigen Parkplatz für die Nacht gefunden, sofern kein Kühl-Lkw mehr kommt.

Nun bin ich an der Grenze nach Albanien. Leider muss ich hier übernachten, da der Doktor für den Stempel für die Lebensmittel erst morgen wieder da ist. Heute den Schrecken des Lebens gehabt, als mich 5 Lamborghinis trotz Gegenverkehr überholt haben, nur eine Vollbremsung meinerseits verhinderte Schlimmes.
Gestern war die Grenze Kroatien nach Montenegro sehr zäh, 6 Stunden. Gabs dort noch nie. Zur Krönung haben sie dort einen Stempel in meinen Papieren vergessen, deshalb sollte ich heute Abend bei der Ausreise aus Montenegro wieder zurück zur Grenze Richtung Kroatien, um den Stempel zu holen. Aber nach ein wenige Jammern gab’s Gnade vor Recht…

Ein erfolgreicher Tag liegt hinter mir: Ibrahim, der Broker, hat meine Papiere perfekt vorbereitet und hat auch, den oft schwierigen, Gang zum Doktor für die Lebensmittel für mich erledigt. Als dann der Grenzzoll fertig war, gings Vollgas zum Zollamt Tirana, die Freitags nicht so lange arbeiten. Aber ich kam noch rechtzeitig und die Ladung wurde vom Zoll freigegeben.
Weiter gings nach Pogradec. Hier hat unser Partner nun ein wunderschönes, sauberes, helles und trockenes Lager mieten können (das vorige war ein ehemaliges Kühllager von Enver Hodscha). Mit vereinten Kräften war der Lkw innerhalb weniger Stunden bei strömenden Regen abgeladen, doch rückwärts eine lange enge Gasse bei Dunkelheit und Regen mit Büschen, die die Spiegel verdecken, wieder rauszufahren war eine echte Herausforderung. Die Dankbarkeit für die Hilfsgüter, die in den nächsten Wochen verteilt werden, war wieder groß.

Für unsere Wechselpritschen suchen wir einen Stellplatz in der Umgebung von Altensteig. Ob für eine, zwei oder drei.
Wer hat Platz oder eine gute Idee, wo wir fragen können?

Heute morgen um 6 Uhr startete ich den Hilfsgütertransport nach Bulgarien. Leider gab es bei Kirchheim Teck einen längeren Stau, aber ich kam trotzdem noch rechtzeitig zum TÜV, den der Lkw bestanden hat. Nun bin ich noch bis Österreich gekommen und genieße den Feierabend.
Auch Dominik ist gestartet, allerdings später als ich und mit Ziel Ukraine.

Dominik ist heute Abend ohne Probleme an der ukrainischen Grenze angekommen. Nachdem er dann die Grenze überquert hat, geht es morgen über die Karpaten zu unserem Dorfkrankenhaus, wo die Hilfsgüter schon mit Freude erwartet werden.

Nach einer ruhigen und guten Nacht mit leichtem Schneefall ging’s heute morgen fröhlich weiter. Quer durch Österreich nach Ungarn – es lief sehr gut! – und in der 48km lange Baustelle vor Budapest gab es keinen Stau! So konnte ich gerade noch die rumänische Grenze ohne Kontrolle Dank EU fix überqueren und habe jetzt an einem Rasthof mit Dusche Feierabend.

Dominik konnte gestern Abend noch ohne Probleme mit der üblichen Prozedur in die Ukraine einreisen. Nach einer Nacht kurz hinter der Grenze ist er heute über die Karpaten zum Dorfkrankenhaus gefahren und dort gut angekommen.