In Bulgarien ist es 22 Uhr. Soeben bin ich am Ziel angekommen. Durch den Autobahnbau in Bulgarien war ein zentrales Stück der Strecke gesperrt, deshalb durfte ich einen großen Umweg, den Petrohan-Pass über das Balkangebirge nach Sofia, machen. Es hatte Sonne und Regen, zum Glück war der Pass trocken. Dort gibt es eine extrem steile Kehre, die man mit dem Lkw auf nassem Asphalt kaum schafft.

Nun stehe ich endlich in der Schlange an der bulgarischen Grenze. Lockere drei Kilometer, das sind rund 4 Stunden…
Aber ich hatte heute schon ausgiebig Pause: Die Landstraße über die rumänischen Karpaten war durch einen Unfall blockiert. Zum Glück bemerkte ich beim Mittagessen, dass kein Gegenverkehr mehr kam und so konnte ich die Blockade gemütlich auf dem Parkplatz in der Sonne aussitzen.

Heute Morgen um ein Uhr war die Grenze geschafft, nach einer Übernachtung bei Slawik ging’s heute ans Abladen der Hilfsgüter. Diese werden dann in der ganzen Ukraine verteilt.
Danke an jeden, der mit seiner Spende die Hilfe ermöglicht!




