Frisch geduscht gings heute morgen weiter: Einmal durch Rumänien, bitte!
Viel Lkw-Verkehr, zum Teil tiefe Schlaglöcher von einem harten Winter, aber auch Sonnenschein und blühende Schlehen.
Auch ich überquerte die Karpaten, aber unten den südlichen Bogen. Immer wieder musste ich für Büroarbeit anhalten, aber ich konnte die Abholung eines Lkw voller Lebensmittel für die nächsten Transporte organisieren.
Nun bin ich gerade nach Bulgarien eingereist, dank EU gings Ruck Zuck und nun habe an einem erprobten Rasthof Feierabend.

Heute wurde der Lkw mit Freude im Dorfkrankenhaus in der Ukraine abgeladen, die Hilfsgüter werden dringend benötigt.
Nun ist Dominik schon wieder auf dem Rückweg…

Heute durfte ich quer durch Bulgarien fahren. Auf der ersten Hälfte waren die Straßen sehr schlecht, wurden dann aber immer besser. Ich konnte recht günstig volltanken und bin an einem kuriosen Haus mit Autoteilen auf dem Dach und Storchennest vorbei gefahren.
Nun bin ich am Ziel, morgen laden wir die Hilfsgüter ab.

Dominik hat gestern Abend, bzw. Nacht sehr lange an der ukrainischen Grenze gebraucht. Doch heute kam er gut voran und wird in Österreich übernachten.

Auch mein Lkw ist nun leer. Heute haben wir ihn in der Kleiderkammer abgeladen, die Freude über den Nachschub ist riesig.
Ich habe mich noch auf die erste Etappe des Heimwegs gemacht, durch den Tunnel unter Veliko Tarnovo mit dem Zarenpalast durch, bin ich nun auf einem Rastplatz vor der Grenze nach Rumänien.

Nach einer ruhigen Nacht, die von einem neben mir hinparkenden, lauten Kühltransporter jäh unterbrochen wurde und ich dann woanders geparkt hatte, überquerte ich fix die Grenze nach Rumänien. Natürlich nicht ohne vorher die Tanks nochmals rand voll zu machen!
Über die schönen Karpaten, allerdings war die komplette Strecke Baustelle, bin ich jetzt in der Nähe von Brasov angekommen. Hier muss ich nun bei Freunden 24h Pause machen. Aber eigentlich muss ich ja schreiben, ich darf! Andere machen hier Urlaub!

Gestern Abend ist Dominik wieder wohlbehalten vom Hilfstransport aus der Ukraine zurück gekommen.
Unterwegs konnte er bei einem befreundeten Hilfswerk noch leere Bananenkisten holen, die wir ständig brauchen.
Übrigens: Unsere tollen ehrenamtlichen Helfer sind so fleißig! Sie füllen jede Woche 200 bis 300 Bananenkisten mit sortierten und durchgeschauten Kleidern und Schuhen. Ohne unseren treuen Helfer könnten wir keinen einzigen Hilfstransport durchführen!

Heute bin ich weiter durch das schöne Rumänien gefahren und habe nun ein Stück vor der Grenze nach Ungarn auf dem letzten Pass vor der Puszta Feierabend.

Wieder ein schöner Tag bei frühlingshaften Temperaturen. Die Grenze nach Ungarn war kein Problem, nun bin ich schon in Österreich und habe heute mal früher Feierabend.

Bis zum Mondsee, bzw. bis Salzburg war Frühling mit bis zu 19 Grad. Dann wurde es immer kälter, im Stau bei München dann Regen, Sturm und nur noch 5 Grad.
Morgen machen wir noch eine Reparatur in der Werkstatt in Ulm, und dann darf ich endlich wieder heim!