Ein guter Hilfstransport liegt hinter uns. Der Lkw war sowohl Gewichts- als auch Volumenmäßig komplett ausgeladen. Tausende Geschenkpakete der Aktion strahlende Augen, Lebensmittelkonserven, viele warme Jacken und andere Hilfsgüter.

Bei guten Wetter machten wir uns auf die Reise und kamen völlig problemlos durch Deutschland nach Österreich. Am schönen Mondsee zogen wir die Schrauben der Winterreifen nach und kamen dann noch fast bis zur ungarischen Grenze, wo wir am Rasthof Göttlesbrunn übernachteten. Am nächsten Tag ging es bei strahlendem Sonnenschein durch Ungarn, wir benutzten die kleine Grenze bei Varsand und kamen ohne Stau nach Rumänien. Am Abend konnten wir dann schon die ersten 650 Geschenkpakete bei Arad abladen. Wir fuhren dann noch ein ganzes Stück in die Nacht hinein und fanden nur mit Mühe einen halbwegs vernünftigen Parkplatz in den Karpaten.

Nächstes Ziel war die Suppenküche in Calan. Hier luden wir mit vereinten Kräften mehrere Tonnen Konserven ab. Auch hier war die Freude über die Hilfsgüter groß, wie viele Menschen werden sich beim Verteilen über die Lebensmittel freuen! Mittags fuhren wir schon weiter zur nächsten Ablagestelle: unser Vorteilzentrum in Burgberg. Auch hier standen die Helfer schon bereit und wir konnten den kompletten Lkw abladen und die Scheune mit Hilfsgüter füllen. Hunderte warme Winterjacken, Lebensmittelkonserven, Kleidung und Decken und viele andere Hilfsgüter warten nun darauf, verteilt zu werden. Genau passend für den Winter.

Den Abend verbrachten wir dann in Sibiu, schlenderten über den Weihnachtsmarkt und bestaunten dabei die kunstvolle Beleuchtung der Häuser und hatten dann eine ruhige Nacht im Lkw hinter dem Supermarkt. Am nächsten Morgen kam ein Freund vorbei, dem ich noch ein paar Pakete übergeben konnte und schon ging‘s weiter. Nächstes Ziel war Cluj, welches wir wegen der Autobahnbaustellen nur mit viel Stau erreichten. Kurz vorm Ziel standen wir noch einmal über eine Stunde wegen eines Unfalls. Hier luden wir dann über 1000 Geschenkpakete ab, die ebenfalls Anfang Januar von deutschen Pfadfindern Royal Rangers an die bedürftigen Menschen, vor allem an die Kinder verteilt werden. Nach einer guten Nacht an einer Tankstelle machten wir uns wieder auf die Heimreise. Da die Straßen, wie schon auf der ganzen Tour, schneefrei waren kamen wir wieder bis nach Göttlesbrunn, kurz vor Wien, wo wir eine gute Nacht hatten. Die letzte Etappe lag vor uns und wir kamen völlig ohne Probleme quer durch Österreich nach Deutschland. Bei Landshut ging‘s dann endlich los: Schnee! Die Autobahn wurde weiß und das Fahren machte mir noch mehr Spaß. Leider ging‘s nur sehr zähflüssig voran und so kamen wir erst spät am Abend wieder wohlbehalten daheim an.

Ein ganz herzliches Dankeschön, dass sie durch ihre Spenden diese Hilfstransporte ermöglichen. Im Namen von Susanne aus Burgberg soll ich Sie ganz herzlich Grüßen, ihnen ihren tiefen Dank übermitteln und ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr wünschen.

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