Endlich mal wieder ein Hilfstransport, bei dem wir mit beiden Lkw parallel fahren! Das macht doch einfach Freude. Und so kommen wir gut voran. In Deutschland und Österreich ist es recht kalt, doch die Straßen sind frei. In Ungarn kommt zur Kälte noch dichter Nebel dazu, so dass alle Bäume dick mit Raureif bedeckt sind. An der Grenze nach Rumänien bei Artand müssen wir eine Weile warten, können dann aber problemlos nach Rumänien einreisen, wo wir direkt nach der Grenze übernachten. Am nächsten Morgen starten wir im Nebel, doch kaum kommen wir in Richtung Deva etwas höher scheint die Sonne auf eine wunderschöne Landschaft. Eine weitere Übernachtung beim legendären Rasthof Hans in den Karpaten folgt und mittags sind wir dann schon an der Grenze nach Bulgarien. Mit ein wenig Verhandeln wurde uns die Brückengebühr über die Donau erlassen, es ist ja schließlich die Brücke der Freundschaft. Auf bulgarischer Seite wurden mal wieder die Seiten getauscht so dass die Einreise nach Bulgarien jetzt wieder links nach der Brücke über die Donau ist.

Weiter geht’s in Balkangebirge. Mein Auspuff ist direkt nach dem Motor etwas undicht und wird immer lauter… Doch wir kommen gut an und werden herzlich willkommen geheißen.

Während die Lkws am nächsten Tag fröhlich abgeladen werden reparieren wir den Auspuff. Obwohl es bei Mercedes Bulgarien eine Woche braucht, bis das gewünschte Ersatzteil da ist, konnte unser Partner vor Ort eine nachgebautes neues Teil innerhalb von ein paar Stunden besorgen. Der Ausbau des alten, verrosteten Stücks gestaltet sich recht schwierig, doch das neue Rohr passt auf Anhieb.

Am nächsten Morgen geht’s wieder Richtung Heimat. Doch einen Stopp gibt es noch: Beim Zentrum Veränderung, hier werden Obdachlose aufgenommen, laden wir noch ein paar Paletten wertvoller Lebensmittel ab. Auch hier ist die Freude über die Unterstützung groß.

An der Grenze nach Rumänien in Ruse gibt es einen kleinen Rückstau, doch es geht immer wieder voran und wir kommen gut über die Grenze. Auf der Centura Bucuresti ist wie jedes Mal vor einer Kreuzung ein langer Stau, siehe kurzes Video…

Wir übernachten wieder bei „Hans“, am nächsten Tag lassen wir dann kurz vor der ungarischen Grenze die Lkw waschen und fahren bei Varsand über die Grenze. Eine längere Warteschlange können wir passieren und kommen dann noch bis fast nach Kecskemét.

Eine weitere Übernachtung am Mondsee in Österreich, und einen Tag später kommen wir am frühen Abend wieder wohlbehalten zu Hause an.

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Hier finden Sie weitere Fotos und ein Video vom Einsatz: