Heute war es richtig schön heiß. So heiß, dass die Straßen hitzefrei hatten. Bei über 35 Grad darf man in Bulgarien ab Mittags nicht mehr fahren. Ich bin zum Glück früh los, fand unterwegs sogar einen sauberen Bach zum Baden. Nun hat es immer noch 38 Grad, aber ich mache mich wie die anderen auf den  Weg, noch zwei Stunden bis zum Ziel!

Der Lkw ist leer, das Lager wieder voller und die Freude groß. Trotz über 40 Grad wurde tatkräftig und fröhlich abgeladen.
Morgen früh geht’s wieder Richtung Heimat, dann ist auch meine vorgeschriebene 24h-Pause voll.

Dominik ist schon wieder auf der Heimreise . Gerade lässt er den Lkw in der Ukraine noch waschen, dann möchte er heute noch über die Grenze nach Ungarn. Wir wünschen ihm, dass es schnell und problemlos klappt!

Auch bei mir geht’s wieder in Richtung Heimat. Es war wieder schön heiß, ich konnte mich in drei kühlen Bächen erfrischen und der Lkw läuft zuverlässig. Also alles tip-top! Heute übernachte ich in einem Tal und hoffe, dass die Temperatur noch unter 30 Grad fällt, damit ich besser als letzte Nacht schlafen kann.

Ich hatte eine sehr gute und kühle Nacht, leider zu gut. Ich habe nicht bemerkt, dass mir Diesel geklaut wurde. So was blödes! Das Auto rechts machte heute morgen Ölwechsel, und fing das Altöl sogar in einem Eimer auf, um den dann in die Hecken zu leeren. Andere Länder, andere Sitten. Ich bin nun schon an der Grenze nach Ungarn, Feierabend bei immer noch 38 Grad…

Bei Dominik läuft es gut! Er ist schon wieder in Deutschland, morgen wird der Lkw in der Werkstatt in Ulm durchgecheckt. Hoffentlich finden sie raus, dass die Reparatur des Ruckel-Problems günstig ist!

Übrigens, wir sammeln für die Kinder in Osteuropa auch Schulranzen, gefüllt mit Schulsachen oder leer.
Denn: “Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung. (John F. Kennedy)
Schulranzen und andere Hilfsgüter können jederzeit in unserem Lager in Spielberg abgegeben werden.

Herzliche Einladung zum Tag der offenen Tür
Sonntag, 19.10.2025 von 12-17 Uhr
in unserem Lager Auf der Härte 1,
72213 Altensteig-Spielberg


Dominik und Isabell starteten morgens in Ungarn und fuhren um 9:30 Uhr deutscher Zeit an die Grenze Ungarn → Ukraine. Dort konnten sie als Hilfsgütertransport an der Lkw-Schlange vorbei und vorne rein. Auch die LKW Fahrer am Schalter in Ungarn ließen Dominik vor. Alles funktionierte ganz gut, nur etwas langsam. Dann kam die ukrainische Seite an die Reihe. Etwa um 13 Uhr reisten sie in die Ukraine ein.

Am Nachmittag wurden alle Hilfsgüter – Lebensmittel, Kleidung, Fahrräder und Haushaltswaren – beim Waisenhaus im Lager ausgeladen. Viele der Waisenjungs die dort wohnen, haben fleißig mitgeholfen. Hier auf dem Bild kann man einen Teil der Jungs die mitgeholfen haben sehen. Die Nacht verbringen Dominik und Isabell bei Slavik (dem Jugendhausleiter) und seiner Frau Tanja. Morgen früh geht es dann auf die Heimreise.