Heute morgen starteten wir (Dominik & Isabell) bei sehr nebligem Wetter von St. Pölten aus in Richtung Wien, dann Richtung Budapest. Unsere Reise ging weiter bei immer sonniger werdendem Wetter über Ungarn. Den Tag über passierten wir das Land und am Abend dann die Grenze in die Ukraine. Dann fuhren wir zum Jugendhaus und Slavik holte uns dort ab. Die Hilfsgüter sind nun am Zielort angekommen.

In Bulgarien ist es 22 Uhr. Soeben bin ich am Ziel angekommen. Durch den Autobahnbau in Bulgarien war ein zentrales Stück der Strecke gesperrt, deshalb durfte ich einen großen Umweg, den Petrohan-Pass über das Balkangebirge nach Sofia, machen. Es hatte Sonne und Regen, zum Glück war der Pass trocken. Dort gibt es eine extrem steile Kehre, die man mit dem Lkw auf nassem Asphalt kaum schafft.

Gestern wurde mit großer Freude der Lkw abgeladen. Stefan war so froh über die ganzen Hilfsgüter!
Nun mache ich mich wieder auf den Heimweg. Ich weiß noch gar nicht, welche Route ich fahren soll. Überall wird der Stau an der rumänischen Grenze lang sein…

Nun stehe ich endlich in der Schlange an der bulgarischen Grenze. Lockere drei Kilometer, das sind rund 4 Stunden…
Aber ich hatte heute schon ausgiebig Pause: Die Landstraße über die rumänischen Karpaten war durch einen Unfall blockiert. Zum Glück bemerkte ich beim Mittagessen, dass kein Gegenverkehr mehr kam und so konnte ich die Blockade gemütlich auf dem Parkplatz in der Sonne aussitzen.

Heute Morgen um ein Uhr war die Grenze geschafft, nach einer Übernachtung bei Slawik ging’s heute ans Abladen der Hilfsgüter. Diese werden dann in der ganzen Ukraine verteilt.
Danke an jeden, der mit seiner Spende die Hilfe ermöglicht!

Ich, Julian, habe heute Mittag zum Mittagessen im Paprika Csarda auch jemanden getroffen, wie schön! Michael war bei den ersten Konvois der Hoffnung dabei und ist gerade gewerblich in Ungarn unterwegs.
Vorhin kam ich an der rumänischen Grenze nicht aus dem Staunen heraus: Nur 250m Rückstau auf der Autobahn. Innerhalb von 30 Minuten war ich in Rumänien und habe nun auf einem ruhigen Parkplatz Feierabend.

Heute Mittag hat Dominik den Hilfstransport des befreundeten Hilfswerk Oase getroffen, gemeinsam sind sie zur ukrainischen Grenze gefahren.
Seit 20:30 Uhr sind sie dort beschäftigt, wir hoffen, dass sie bald durch sind!

Mit viel Regen sind wir unterwegs in den Osten, um Menschen in Not Hilfe zu bringen.
Leider dieses Mal getrennt, denn mein Lkw brauchte noch neuen TÜV und ich musste noch einige Dinge in der Werkstatt wegen des neuen Lkw besprechen.
So haben wir getrennt Feierabend, Dominik hat es bis in die Mitte Österreichs geschafft, ich bin ganz am Anfang.
Danke für jede Unterstützung, die diese Transporte möglich macht!