Dominik berichtet vom Hilfstransport nach Rumänien

Ein Pflug, Dachelemente, Dämmmaterial, Kleider, Lebensmittel und ich gingen am Mittwoch auf ihre Reise nach Rumänien. Nach kurzem Check des Ölstands am Lkw startete ich. Die übliche Strecke über Stuttgart und München bis nach Salzburg verlief ohne große Zwischenfälle bis auf ein paar Staus und viele Polizeistreifen in zivil. Über das malerische Österreich mit seinen Bergen hinweg kam ich am Abend am überfüllten Rastplatz bei Sankt Pölten an, konnte aber Gott sei Dank noch einen Parkplatz finden und eine ruhige Nacht verbringen. Weiter ging’s dann am nächsten Tag mit Kurs auf Ungarn. Auch dort verlief alles planmäßig und ich konnte einige Kilometer vor der rumänischen Grenze bei Matyas Ranch übernachten um dann am nächsten Morgen früh über die Grenze zu fahren.


Kaum Lkw’s standen an der Grenze und ich kam fix bis zur rumänischen Kontrollstelle, an der ich brav meine Papiere und meinen Pass abgab. Allerdings passte der netten Frau am Kontrollhäuschen eine Angabe auf meinen Papieren nicht und so rief ich nach ein wenig diskutieren Julian an. Es war 5 Uhr morgens in Deutschland, oh Mann hatte ich ein schlechtes Gewissen. Aber er konnte mir gleich helfen und die passende Angabe geben. Passte! Die Frau ließ mich passieren und ich war erfolgreich eingereist. Nun galt es noch die vorerst letzten Kilometer bis Vurpar zu fahren. Über die holprigen Landstraßen bis hin zur neu gebauten Autobahn,  immer den typischen Geruch von den kleinen Feuern der Dorfleute in der Nase, hatte ich eine super Fahrt. Nachmittags traf ich dann bei Familie Stefani ein und wir konnten, dank der Helfer aus dem Dorf, alles schnell abladen. Ich übernachtete bei Familie Steffanie und genoss die Gemeinschaft. Sehr eindrücklich war die Gebetsgemeinschaft am nächsten Morgen, bei der wir gemeinsam für den Tag beteten, kraftvolle und ehrfürchtige Menschen sind sie alle. Motiviert fuhr ich nun nach Bozed zu Bernd und seiner Familie um die Baumaterialien und den Pflug für seine Arbeit abzuliefern. Gerade zu dieser Zeit war bei Rollers auch ein Freund aus Deutschland, der die Bodenplatte mit ein paar Helfern für den Anbau betonierte. Als ich am Mittag ankam half ich natürlich gleich mit wo ich konnte und so schauten wir am Abend auf eine fertig gegossene Bodenplatte, genial. Ich blieb noch bis Montag bei Familie Roller und lud die anderen Baumaterialien für den Anbau aus. Es ist ein kurzer Abschied von Bernd und Franzi, denn ich traf sie bereits ein paar Tage später wieder mit der Gruppe aus Deutschland.

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