Wir starteten ungewöhnlich aber gut geplant auf unsere neue Tour mit Ziel Bulgarien.
Dominik hatte seinen Lkw bereits vorab geladen und nach Ulm gebracht, wo am Lkw TÜV und SP gemacht wurden. Somit konnten wir mit den anderen Lkw zusammen nach Ulm fahren und auf dem Weg den anderen Laster aufgabeln. Ab Ulm ging die Fahrt dann mit beiden Lkws weiter. Die ersten Wellen mit den Coronaverordnungen hatten sich etwas gelegt und somit war es kein allzu großes Problem die erste Grenze von Deutschland nach Österreich zu passieren. Im schönen Bergenland Österreichs ging’s schnell voran und wir fanden bei St. Pölten ein gutes Nachtquartier.

Am nächsten Tag ging es auf zur ungarischen Grenze doch wir wussten nicht genau was auf uns zu kam. Falls wir einen Aufkleber bekommen würden, müssten wir uns an vorgegebene Strecken halten und könnten nicht optimal nach Rumänien fahren. Doch zu unserer Überraschung hatten wir freie Fahrt. Das freute uns sehr. So schaften wir die rumänische Grenze bei Oradea ohne Stau und auch dort zu unserer Freude bekamen wir keine Auflagen der Fahrroute seitens der Rumänen. So trafen wir Bernd Roller und Freunde der Fackelträger bei Brasov besuchten wir  und konnten ihnen Pakete vorbei bringen. Doch auch bei all der Freude über das Wiedersehen mussten wir weiter. Über die schöne Berglandschaft Rumäniens ging es in Richtung Bukarest und von dort dann nach Ruse, den Grenzposten von Rumänien nach Bulgarien. Dominik´s Ziel war Gabrovo und Julian musste etwas weiter in den Süden. Die Rumänisch Bulgarische Grenze war ziemlich leer und wir konnten schnell passieren ohne große Probleme. Dominik fuhr dann am selben Tag noch bis Gabrovo und übernachtete an der Entladestelle. Emsig packten alle am nächsten Morgen mit an den Lkw zu entleeren und freuten sich sehr über die gebrachten Hilfsgüter.

Bei einem guten Mittagessen wurde noch ein wenig geplaudert und liebe Grüße ausgerichtet. Mission Completed! Doch nun musste die ganze Strecke wieder zurück gefahren werden. Dominik startete früh am Dienstagmorgen und traf auf eine leere Grenze. Genial. Es lief ohne Probleme und im nu konnte er in Rumänien Kilometer machen. Über Sibiu nach Oradea, über Budapest bis Bicske in Ungarn zog sich die Fahrt über die nächsten Tage. In Bicske traf Dominik alte Bekannte wieder und stärkte sich für die kommenden zwei Tage die noch vor ihm lagen.

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Hier finden Sie weitere Fotos vom Einsatz: