Eine heißer Hilfstransport – im wahrsten Sinne des Wortes….

Erster Halt bei diesem Transport war ein geplanter Halt in der Werkstatt: Klimaanlage reparieren. So geht es bei angenehmen Temperaturen im Fahrerhaus, jedoch mit viel Stau, gen Osten, die Außentemperaturen steigen immer weiter, bei Wien hat es schon 38 Grad!

An der ungarischen Grenze übernachte ich, am nächsten Tag wird es schnell wieder heiß, doch die Klimaanlage ist schon wieder kaputt. So lasse ich mir den Fahrtwind um die Ohren wehen und komme gut durch Ungarn bis an die rumänische Grenze, die ich schnell und problemlos überquere. Noch eine Stunde weiter und ich habe eine ruhige Nacht an einem bewachten Parkplatz bei Arad.

Von Tag zu Tag wird es heißer, im Donautal beim Eisernen Tor in der Nähe von Turnu Severin sind es schon 36 Grad Celsius. Am späten Nachmittag stelle ich mich an der 7km langen Schlange zur bulgarischen Grenze an. Doch es geht immer wieder vorwärts, gegen 22 Uhr bin ich in Bulgarien auf meinem bewährten bewachten Parkplatz, es hat zum Glück in der Nacht nur 25 Grad.

Die letzte Etappe zum Ziel im Balkangebirge läuft problemlos, am Montag morgen laden wir den Lkw mit großer Freude aus. Der Schweiß fliest, doch das Lager füllt sich wieder. Hilfe für Menschen in Not!

Am nächsten Tag geht’s wieder auf die Heimreise: Da an der Grenze Vidin laut Google ein langer Stau ist fahre ich die Fähre Oriachowo/Becet. Aber auch hier muss ich stundelang warten, bis ich auf die altersschwache Fähre darf. Sie hat sogar noch einen roten Stern drauf…

Nach einer angenehm kühlen Nacht an der Donau geht’s weiter Richtung Ungarn. Kurz vor der Grenze übernachte ich, und es wird einfach nicht kühler. Tagsüber waren es 39 Grad, nachts um 12 noch 36 Grad. Doch irgendwann schlafe ich trotzdem ein und freue mich am nächsten Abend in Österreich: Leichter Regen und lediglich 18 Grad.

So komme ich von dieser Tour verschwitzt, müde und trotzdem dankbar wieder zu Hause an.

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