Dominik ist gut über die ukrainischen Karpaten gekommen. Die bisher sehr schlechte Straße ist ausgebessert, wie gut! Am späten Nachmittag kam er am Dorfkrankenhaus an und gleich ging’s voller Freude ans Abladen der Hilfsgüter. Die Krankenhausbetten wurden gleich in einen anderen Lkw verladen, um an ein anderes Krankenhaus geliefert zu werden.
Heute lief es gut. Bei Sonnenschein durch Kroatien und Slowenien nach Österreich. Nun verbringe ich noch eine letzte Nacht im Lkw auf der Tauernalm, bevor ich morgen wieder daheim ankommen werde.
Der nächste Hilfstransport ist unterwegs. Dominik kommt bei schönem Wetter in Österreich gut voran. Sein Ziel ist unser Dorfkrankenhaus in der Ukraine, heute möchte er mal wieder bis St. Pölten kommen.
Dominik hat gestern an der Grenze nach Ungarn noch einen befreundeten Hilfstransport getroffen, und bis dorthin lief es echt gut. Doch in Ungarn dann viel Stau, trotzdem wagte Dominik spät am Abend noch die Grenze. Sie war zäh, viele Kontrollen, er musste sogar einen Teil der Ladung abladen. Aber nun ist er nach einer ruhigen Nacht unterwegs zum Dorfkrankenhaus in der Ukraine.
Heute morgen konnte ich den nächsten Hilfstransport mit Ziel Albanien starten. Es lief gut, bis dann 40km vor der Grenze nach Österreich die Autobahn gesperrt war und keine Umleitung für Lkw ausgeschildert war. Dadurch musste ich auf vielen für Lkw verbotenen Straßen fahren. Totales Chaos. 😉 Und nun habe ich das erste Mal auf meinem Lieblings-Rasthof Tauernalm keinen freien Parkplatz gefunden und musste weiterfahren. Zum Glück gab es am übernächsten Parkplatz noch ein freies Plätzchen, leider direkt neben einem Kühl-Lkw.
Heute war internationaler Tag des Tunnels. In Österreich, Slowenien und Kroatien.😉 Bei schönem Sonnenschein bin ich gestartet, doch den Tag über wurde es immer kälter und Regen kam dazu. Aber ich bin gut voran gekommen und habe einen relativ ruhigen Parkplatz für die Nacht gefunden, sofern kein Kühl-Lkw mehr kommt.
Nun bin ich an der Grenze nach Albanien. Leider muss ich hier übernachten, da der Doktor für den Stempel für die Lebensmittel erst morgen wieder da ist. Heute den Schrecken des Lebens gehabt, als mich 5 Lamborghinis trotz Gegenverkehr überholt haben, nur eine Vollbremsung meinerseits verhinderte Schlimmes. Gestern war die Grenze Kroatien nach Montenegro sehr zäh, 6 Stunden. Gabs dort noch nie. Zur Krönung haben sie dort einen Stempel in meinen Papieren vergessen, deshalb sollte ich heute Abend bei der Ausreise aus Montenegro wieder zurück zur Grenze Richtung Kroatien, um den Stempel zu holen. Aber nach ein wenige Jammern gab’s Gnade vor Recht…
Ein erfolgreicher Tag liegt hinter mir: Ibrahim, der Broker, hat meine Papiere perfekt vorbereitet und hat auch, den oft schwierigen, Gang zum Doktor für die Lebensmittel für mich erledigt. Als dann der Grenzzoll fertig war, gings Vollgas zum Zollamt Tirana, die Freitags nicht so lange arbeiten. Aber ich kam noch rechtzeitig und die Ladung wurde vom Zoll freigegeben. Weiter gings nach Pogradec. Hier hat unser Partner nun ein wunderschönes, sauberes, helles und trockenes Lager mieten können (das vorige war ein ehemaliges Kühllager von Enver Hodscha). Mit vereinten Kräften war der Lkw innerhalb weniger Stunden bei strömenden Regen abgeladen, doch rückwärts eine lange enge Gasse bei Dunkelheit und Regen mit Büschen, die die Spiegel verdecken, wieder rauszufahren war eine echte Herausforderung. Die Dankbarkeit für die Hilfsgüter, die in den nächsten Wochen verteilt werden, war wieder groß.
Nach 24h Zwangspause wegen der Lenk- und Ruhezeitregeln gings heute wieder weiter. An den Grenzen keine ernsthaften Probleme, und nun bin ich wieder in Kroatien, habe Feierabend und genieße den schönen Sonnenuntergang. Heute war das Wetter sehr schön, aber morgen früh soll Gewitter kommen und ich fahre nach Norden in den Regen und die Kälte.
Heute morgen bin ich bei schönstem Wetter und 23 Grad ganz im Süden von Kroatien gestartet. Über die neue Brücke bei Neum und dann auf die Autobahn. Nach einer Stunde war die Autobahn wegen Baustelle gesperrt und alle mussten einer Umleitung folgen, die allerdings für Lkw über 7,5t gesperrt war. Und die andere Möglichkeit war sehr viel weiter – und ich der einzige Lkw, der sich an die Regeln gehalten hat. Am Ende war ich so weit von der Autobahn weg, dass die Straße Nr. 1 nach Zagreb kürzer war. Wunderschön, aber auch eng und kurvig. Nun habe ich hoch oben im Velebit Gebirge Feierabend, gerade hat es geschneit…