Dominik und Isabell sind unterwegs in die Ukraine. Mit dem Auto gings zur Werkstatt nach Ulm, wo der frisch reparierte und fertig beladene Lkw auf sie wartete.
Inzwischen sind sie schon in Ăsterreich und planen die Ăbernachtung am Rasthof St. Pölten.

Dominik und Isabell kamen gestern wegen des Sonntagsfahrverbots fĂŒr Lkws in Ăsterreich und Ungarn sehr gut voran. Die Einreise in die Ukraine war eine neue Rekordzeit: Nur 1,5 Stunden fĂŒr beide Seiten! Nach einer ruhigen Nacht beim Leiter des Jugendhauses geht es nun ans Abladen der HilfsgĂŒter.

Heute Vormittag haben wurden die HilfsgĂŒter im Lager vom Jugendhaus abgeladen. Die Jungs die dort wohnen, helfen immer fleiĂig mit! So sind Lkw und AnhĂ€nger ganz flott ausgeladen und die Freude ist groĂ.
Nach dem Mittagessen im Jugendhaus fuhr Dominik noch auf die Baustelle des Kinderhauses. Er hat sich dort einen Ăberblick verschafft und die SĂ€ule ausgeschalt, die wir mit der letzten Helfertruppe betoniert haben. So kann es fĂŒr ihn morgen damit losgehen, die Treppe der linken HaushĂ€lfte fertigzustellen!


Wieder darf ich mit einem Lkw voller HilfsgĂŒter zu den bedĂŒrftigen Menschen in die Ukraine fahren und Hoffnung und Hilfe bringen.
Gerade geht es von Stau zu Stau. Tagesziel ist Dresden…

Ich selbst, Julian, bin auch unterwegs in die Ukraine, jedoch zu unserem Dorfkrankenhaus.
Gestern in Deutschland eine Vollsperrung abwarten mĂŒssen, dann den Abend und die Nacht bei lieben Freunden verbracht. Jetzt bin ich schon in Polen und genieĂe die Sonne, bevor ich wieder ins schlechte Wetter komme.

Im Kinderhaus arbeitet Dominik noch an der Treppe in der zweiten HaishĂ€lfte weiter. FĂŒr jeden Tritt passt er individuell eine Front an, auf die als nĂ€chstes eine Deckplatte montiert wird.
Viel Arbeit, die wir gerne tun, damit Waisenkinder ein Zuhause bekommen.

Gestern in Polen auf dem Rasthof einen Friseur gesehen. Gleich getestet, schnell, freundlich und gĂŒnstig. Jetzt sehe ich aus wie ein Pole. Bestimmt hilft das heute Abend an der Grenze zur Ukraine…đ
Es lĂ€uft sehr gut, es ist sehr kalt, die StraĂen sind frei, die Sonne scheint und der Lkw lĂ€uft einwandfrei.

Vor der Grenze ein lĂ€ngerer Stau, an dem ich problemlos vorbei komnte. Doch die Grenze ist recht voll. Und der Zöllner stur. Ich muss zurĂŒck, mich an der kĂŒrzeren Schlange (Frigo und Gefahrgut) anstellen. Da hilft auch kein Haarschnitt aus Polen. đ Das gibt ne lange Nacht…

WĂ€hrend ich hier stehe und auf die Einreise in die Ukraine warte, hat die Ausreise bei Dominik und Isabell recht gut geklappt. Diesmal war es zĂ€h, doch sie haben das Beste daraus gemacht und sich von der Wartezeit nicht runterziehen lassen! Nach 3 Stunden waren sie in Ungarn und fahren jetzt noch ein StĂŒck.

DHHN
Deutsche HumanitÀre Hilfe
Nagold e.V.
Auf der HĂ€rte 1
72213 Altensteig
Deutschland
Tel. 07453-930822
Fax. 07453-930823











