Hilfstransport in der Ukraine angekommen

Nachdem die anfänglichen Probleme überwunden waren ging es am zweiten Feiertag los. Bei gutem Wetter immer Richtung Osten: München, Salzburg, Linz.

…unterwegs in Österreich.

Dann eine Übernachtung und am nächsten Morgen weiter über Wien und Budapest Richtung ukrainische Grenze. Kurz vor der Grenze die zweite Übernachtung, damit wir dann am Freitagmorgen ausgeruht die Grenze machen konnten.

…in Ungarn herrliches Wetter!

Dank der Hilfe von Slawik, der immer vom Jugendhaus zur Grenze kommt, waren wir bis Mittag mit allen Papieren fertig und konnten ins Land fahren. Nächste Station ist wie immer der Zollhof. Doch hier gingen die Probleme los. Im Herbst war ja Wahl in der Ukraine. Neues Parlament, neue Minister. Und das betrifft uns ganz konkret: Es gibt einen neuen Minister für Humanitäre Hilfe. Slawik hat schon vor fast drei Monaten den Transport genehmigen lassen. Der alte Minister hat auch alles genehmigt. Doch der neue möchte gerne noch mal alles überprüfen. (Allerdings arbeitet er noch nicht). Nun stehen allein hier im Westen der Ukraine mindestens 5 Lkw mit Hilfsgütern die alle das gleiche Problem haben wie wir.

Was tun? Offiziell kann man im Zolllager abladen, mit allen bekannten Vor- und Nachteilen. Slawik bemüht sich nun, die Genehmigung zu bekommen, bei uns im Lager des Jugendhauses abzuladen. Aber jetzt kommt erst mal Silvester, und wir sind ja nicht die einzigen, die die Zöllner auf Trab halten…

Heute Abend erwarten wir die Royal-Rangers aus Deutschland. Eine Gruppe Pfadfinder, die ein „3-Sterne Ride“, einen „Ranger Im Dienst Einsatz“ machen. Eigentlich wollten wir die Geschenkpakete, die nun immer noch im Lkw sind, verteilen.

Nun heißt es improvisieren. Aber ich bin mir sicher, dass wir auch so genügend zu tun haben!