Gestern Mittag kam ich an die Grenze von Kroatien nach Montenegro. Und es gab eine lange Wartezeit, warum auch immer!
Doch beim montenigrinischen Zoll merkte ich wieder, dass ich auf dem Balkan bin: Der Zöllner fragte mich, wie er die Papiere machen solle und bot mir von seinen Pralinen an. Einfach menschlich. Das gibt es im Osten kaum.
Heute dann ohne Probleme und mit einem netten Gespräch mit dem Zöllner über den Klavierlehrer in Ludwigsburg, der sein Freund ist, die albanische Grenze überquert.
Nun bin ich auf dem Zollhof in Tirana, habe geduscht und hoffe, dass morgen alles fix klappt und die Hilfsgüter bald an die Menschen in Not verteilt werden können.


Heute morgen startete ich bei 2 Grad in Österreich von der Tauernalm. Nach dem Karawankentunnel hatte es in Slowenien dann 11 Grad, in Zagreb in Kroatien dann 12. Nach dem Velebit-Gebirge nun tatsächlich 18 Grad, aber der Regen, der mich den ganzen Tag begleitete und den ich vor einer Stunde abschütteln konnte, holt mich wieder ein.
Aber ich werde hier auf dem Rasthof eine sichere Nacht haben, es bewachen mich mindestens 9 Katzen!

Heute Vormittag war ich sehr lange beim deutschen Zoll, bis der Lkw endlich verplombt war. Grund: unter anderem eine Änderung der Warennummer für Hilfsgüter, die jedoch im System nicht überall funktioniert…
Durch viel Regen bin ich nun in Österreich angekommen und mache Feierabend. Am Berg wird der Lkw etwas heiß, da muß ich langsam machen…





