Nach einer guten Nacht stehen wir gerade noch auf einem Parkplatz auf der Westseite der Karpaten, gestern haben wir diese bei Schnee und Eis und – 10 Grad überquert.

Richtig, wir sind schon auf der Rückreise. Doch nun der Reihe nach: die Einreise nach Moldawien war wie so eine Einreise nach Moldawien eben ist: langwierig und zäh. Ich erwischte einen guten Zöllner, doch Dominik seiner hatte noch nicht mal angefangen, als meine Papiere fertig waren. Und dann noch der Doktor… Er verkörperte das meiste, wie so jemand an der Grenze eben ist.

Nichts desto trotz konnten wir einreisen und erreichten spät Abends den Zollhof in Chisinau.

Am nächsten Tag waren die Lkw schon vor dem Mittagessen entzollt. (neuer Rekord!) Am Nachmittag gings ans Abladen: Es waren jede Menge Helfer da und alle 15 Minuten kam ein Kleinbus von einer Organisation oder Gemeinde, die die Hilfsgüter weiter verteilen und diese Busse wurden gleich beladen. Der Rest der Hilfsgüter wurde eingelagert und wird Stück für Stück verteilt. Die Freude über unsere Hilfe war riesig! Und diese Freude und den Dank möchte ich an jeden weitergeben, der durch seine Unterstützung diese Transporte ermöglicht.

Nach einer abendlichen kalten Stadtbesichtigung machten wir uns gestern bei Schnee wieder auf die lange Heimreise. In Moldawien günstig volltanken, die Grenze klappte recht zügig und so freuen wir uns heute auf eine schöne Fahrt durch Rumänien.

Einen gesegneten Sonntag Ihnen!