Heute lief es sehr gut! Der Lkw zeigt keine Warnmeldungen mehr, gestern Abend um 21 Uhr war die Werkstatt fertig und mein Geldbeutel leichter…
An der Grenze nach Polen Reizüberflutung durch zig Schilder, dann ein Stück auf der Autobahn mit historischen Tankstellen (nur 3,90m hoch!) und schließlich habe ich eine schöne Landstraße in Richtung Osten gefunden. Macht Laune zu fahren und ich spare Maut. Nun habe ich bei -10 Grad Feierabend an einem schönen Autohof mit viel Vertrauen in mich: Ich muss für’s Parken nicht bezahlen, da ich versprochen habe, morgen früh zu tanken. Bei uns undenkbar.

Bei Dominik hat in der Ukraine heute alles sehr gut geklappt:
Einreise gut, Freude über die Hilfsgüter und nun ist er schon wieder fast in Ungarn.

Heute morgen regnete es bei -10 Grad, eine einzige Rutschbahn. Aber nach dem Streufahrzeug ging es dann, immer im Norden Polens nach Osten, Danzig, Elblag und dann an Kaliningrad vorbei. Je weiter in den Osten, desto mehr Schnee. Zum Teil anstrengend zu fahren, aber mit Spaß! Herausfordernd waren auch die schönen alten Alleen, bei Gegenverkehr muss man jeden Ast im Blick haben, ob es von der Breite her reicht. Nun habe ich bei Suwalki kurz vor der litauischen Grenze Feierabend.

Bei Dominik läuft es sehr gut, er ist auf der Heimreise und wird heute am schönen Attersee übernachten.

Dominik ist heute am späten Nachmittag wieder wohlbehalten vom Hilfstransport aus der Ukraine zurückgekommen…
Ein schönes Wochenende wünschen wir!

Heute Drei-Länder-Tag: Gestartet bin ich heute morgen in Polen und war dann schon schnell in Litauen. Hier war das Fahren angenehm und es gab zahlreiche Parkplätze. Dann kam Lettland, und als gegen 16 Uhr meine Augen eine Pflege benötigten, stellte ich fest, es gibt keine Parkplätze! Nach langer Suche dann eine Ecke gefunden.
Nun habe ich kurz vor der Grenze nach Estland Feierabend, und tatsächlich habe ich einen Parkplatz, 50m vom zugefrorenen Meer entfernt, gefunden. Sogar mit Ladesäulen, aber mein Handy passt nicht.😉

Ich bin gut am Ziel im äußersten Norden Estlands angekommen. Mit großer Freude wurde gleich der Lastzug abgeladen und ich wurde hervorragend bewirtet.
Morgen geht’s wieder auf die lange Heimreise…

Nach den vorgeschriebenen 24h Pause bin ich nun wieder auf der Heimreise. Feierabend mache ich heute direkt an der Grenze Estland -Litauen. Das wird eine kalte Nacht, es hat schon jetzt -18 Grad.
Unterwegs habe ich noch die höchste Düne Estlands bestiegen, bei gemütlichen -15 Grad. Gerade noch das letzte Tageslicht genutzt und die Aussicht auf dem Turm genossen.

Die vergangene Nacht an der Grenze Estland/Lettland war echt kalt: -22 Grad. Den Tag über hatte es wunderschönen Sonnenschein, aber immer zweistellige Minusgrade. Doch ich habe das Baltikum nun hinter mir gelassen und bin wieder in Polen – auch hier schon wieder minus 15 Grad. Gut, dass ich das dicke Federbett dabei habe!

Nach einer weiteren Nacht mit knapp minus 20 Grad bin ich heute gut vorangekommen und habe nun einen Parkplatz im Westen Polens. Und das schöne: Es hat nur noch -1 Grad, das Frieren hat ein Ende!