Heute morgen hatte ich einen guten Start. Bei Bondorf noch Proviant gekauft und guter Dinge auf die Autobahn. Doch schon bei Leonberg war der Spass vorbei, ein erster Stau zur Übung. Und so ging es weiter. Inzwischen muss ich hoffen, dass meine Fahrzeit überhaupt bis Dresden reicht. Hier wollte ich bei lieben Freunden übernachten, nochmal duschen bevor es dann in den wilden Osten geht. Ukraine, der Hilfstransport kommt!

Der Lkw ist fertig beladen und durchgecheckt. Die Papiere habe ich alle erstellt und kam auf den letzten Drücker zum Zollamt in Horb. Morgen früh startet der Hilfstransport in die Ukraine…

Danke an Spedition Schuon!

Danke an Spedition Schuon!

Heute morgen hat uns die Spedition Schuon 38 Paletten der Gemüse – Konserven kostenlos angeliefert. Herzlichen Dank! Heute mittag hatte ich dann in Stuttgart eine gute Besprechung zur Aktion Strahlende Augen, und jetzt noch etwas Lkw laden. Am Wochenende startet dann der Transport in die Ukraine…

Das Lager ist voll, noch...

Das Lager ist voll, noch…

Diese Woche geht es rund! Ende der Woche möchte ich den Hilfstransport in die Ukraine starten, doch davor ist allerhand zu organisieren. Die Abholung der 80 Paletten Gemüsekonserven steht, im voraus schon mal ein herzliches Dankeschön an die Spedition Schuon aus Haiterbach. Sie bringen morgen früh einen Jumbo-Lkw voller Konserven zu uns. Heute muss ich noch mit dem Zug nach Ulm, unseren Sprinter abholen. Matthias hat uns den kompletten Kundendienst und ein paar Reparaturen für den TÜV gemacht. Herzlichen Dank auch dir! Wenn dann morgen der Lkw entladen ist, gehts nach Stuttgart zu einer Besprechung für die Aktion Strahlende Augen, Weihnachten naht! Am Donnerstag dann den Lkw beladen, vielleicht schaffe ich es auch noch, die Papiere fertig zu stellen. Ende der Woche solls dann losgehen, zu einen Partnerkrankenhaus kurz vor Kiev. Hier wird die Hilfe dringend erwartet.

Wir haben in Hessen 80 Paletten Gemüsekonserven gespendet bekommen. Hat jemand Kontakt zu Speditionen oder fährt eh leer mit dem Lkw von Hessen in den Schwarzwald? Bitte melden per Email an info@dhhn.de oder SMS.
So könnten wir wertvolles Spenden-Geld sparen. Liebe Grüße aus dem Urlaub!

Soeben haben wir eine große Spende bekommen: 80 Paletten Konserven! Klasse! Herzlichen Dank! Ein großer Teil geht davon in die Ukraine, nun bin ich auf Hochtouren dabei, noch alles vor dem Urlaub zu organisieren. Je nachdem, wie es läuft, müssen wir unsere Urlaub um eine Woche verkürzen, damit wir alles rechtzeitig vor dem Ablaufdatum verteilen können…

Vielen Dank, dass Sie uns mit ihrer Geldspende helfen, auch diese Transporte zu bezahlen!

Heute habe ich die neuesten Nachrichten von DHHN per Email an viele Freunde und Unterstützer verschickt. Wenn Sie keins bekommen haben, können Sie es hier lesen. Gerne können Sie sich auch in die Liste eintragen und erhalten dann das Mail automatisch. Wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub!

office discount ist neuer Premium-Partner von Bildungsspender. Bestellungen bei dem beliebten Büroartikelversender werden dauerhaft mit 8,1% vom Einkaufswert für DHHN vergütet.

Sie haben zwei Möglichkeiten, um mit Ihrem Einkauf zu helfen: Auf diesen Link klicken: https://www.bildungsspender.de/shopping?shop=035b005a0b6f56e368f8c528803fd9c5 und dann bei office discount einkaufen oder noch besser gleich den Shop-Alarm installieren und bei vielen Einkäufen daran erinnert werden, DHHN zu unterstützen: https://www.bildungsspender.de/dhhn/shop-alarm

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Von Leiter unseres Jugendhauses in der Ukraine habe ich schlimme Neuigkeiten berichtet bekommen. In vielen Dörfern werden alle Männer zwischen den Jahrgängen 1976 und 1985 für den Krieg eingezogen. Allein in Kaminiza, wo er wohnt, 70 Männer. Viele Firmen können nicht mehr prodizieren, da die Mitarbeiter fehlen. Die Soldaten, die bereits im Osten sind, berichten, dass sie seit Tagen kein Essen und Trinken bekommen haben. Es gibt keine Waffen und keine Munition. Die Soldaten seien quasi an der Front und müssen warten, bis sie abgeschossen werden und können sich nicht wehren.

Nun stehen die Frauen auf und wehren sich. Überall in der Ukraine hat es Strassensperren um zu verhindern, dass die Männer eingezogen werden.

Im Fernsehen hat der Präsident auf den härtesten Winter vorbereitet. Es wird kein Gas geben, da die Ukraine kein Geld hat, welches zu kaufen. Überall bauen sich die Menschen, die es sich leisten können, Holzöfen ein. Auch im Jugendhaus müssen wir handeln.

Im Westen der Ukraine hat es viele Flüchtlinge aus der Ostukraine, doch es ist kein Geld da, um sie zu versorgen. Helfen Sie uns, Hilfe zu bringen! Wir planen, dass die nächsten Transporte nach dem Urlaub in die Ukraine gehen. Wie immer möchten wir auch in dieser schwierigen Lage den Menschen beistehen, die sich selbst nicht helfen können: Kinder, ältere Menschen und den Flüchtlingen, die alles zurück lassen mussten.

Beten Sie für die Menschen in der Ukraine!

Im Juli startete ich wieder mit einem Lkw voller Hilfsgüter nach Moldawien. Schwer beladen mit Babynahrung, Waschmittel, Kleidung, Schuhen und Matratzen machte ich mich auf die lange Reise. Über Österreich und Ungarn kam ich problemlos nach Rumänien. Hier traf ich mich mit Bernd, dem Leiter der Boaz-Farm und übergab ihm ein paar dringend erwartetet Pakete. Am nächsten Tag erreichte ich abends die moldawische Grenze. Die rumänische Seite ging ruck-zuck, dann kam ich an die moldawische. Zuerst zum Chef, dann wurde mir ein Zöllner zugeteilt. Ich gab alle Papiere ab und wollte dann die Zeit nutzen, um mit meiner Frau zu telefonieren. Doch kaum haben wir fünf Sätze gesprochen, wedelte der Zöllner mit den Papieren, alles fertig. Unglaublich! Innerhalb von einer halben Stunde habe ich die Grenze Rumänien/Moldawien überquert! Das gab’s noch nie! Herzlichen Glückwunsch, liebe Zöllner! Bleibt so!

Kurz nach der Grenze von Moldawien

Kurz nach der Grenze von Moldawien

Spät am Abend kam ich dann im Zollhof Industriala an. Leider gab es dort herum kein Restaurant, so dass ich das WM-Finale im Radio auf Rumänisch verfolgen musste. Aber ich gab schnell auf, da ich einfach zu wenig verstehe…

Am nächsten Morgen ging’s dann los mit den Papieren, alles seinen geregelten Gang, und am frühen Nachmittag war alles fertig und wir konnten anfangen, den Lkw abzuladen. Dank des Gabelstaplers waren wir bis zum Abendessen fertig. Am Abend traf ich mich dann noch mit den Fahrer eines anderen Hilfstransportes, die gerade ebenfalls in Chişinău waren.

DHHN-2211

Und schon ging es wieder auf die Heimreise. Natürlich machte ich die Tanks in Moldawien randvoll mit Diesel, der Liter kostete knapp einen Euro. Die moldawische Seite verlief gut. Dann kam die gefürchtete rumänische Passkontrolle. Eine Frau hatte Dienst. Ich sah, wie sie den Mann vor mir rund machte und war dann äußerst freundlich zu ihr. Wir unterhielten uns nett auf Englisch, als sie mir eröffnete, dass ich ein Problem habe. Ich meinte nur, mir geht’s gut! 🙂

Auf jeden Fall hat der neue Pass nichts gebracht und sie fingen wieder an von einer Strafe, die ich vor zwei Jahren nicht bezahlt hätte. Ich durfte damals aber erst weiter, nachdem ich die Strafe bezahlt hatte. Und darüber sprechend und verhandelnd verbrachten wir die nächsten drei Stunden. Ein Gewitter unterbrach die nette Konversation für eine Stunde, und nach einer weiteren Stunde hieß es dann „Everything is ok, you can go“. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen.

Das interessante ist ja, dass sie mich nicht informieren können oder wollen, welche Strafe in welcher Höhe da noch fällig ist. Und solange die mir das nicht genau schriftlich sagen bezahle ich natürlich auch nichts… Ich bin gespannt, was beim nächsten Mal passiert.

Abends erreichte ich einen schönen beleuchteten Parkplatz mit Kameras in den Karpaten, wo ich auch diese mal wieder übernachtete. Nachdem ich mir mein Abendessen gegrillt hatte ging’s bald ins Bett. Kurz nach Mitternacht klopfte es dann am Führerhaus. Erst wollte ich es ignorieren, doch es hörte nicht auf. Ich schaute dann doch raus, und siehe da, es war die Polizei! Freundlich auf Englisch erklärten sie mir, dass ich besser sofort den Platz verlassen solle, da hier sehr viel Diesel geklaut werde. Die Kameras seien nur Attrappe, und tatsächlich war auch das Licht komplett aus. Ich bedankt mich, war aber nicht sehr erfreut. So musste ich mitten in der Nacht und todmüde noch über die ganzen Karpaten und fand dann erst auf dem Westhang der Karpaten einen Parkplatz, wo noch mehr Lkw standen. Nun musste ich um halb vier meine Pause wieder von vorne anfangen, 11 Stunden. Aber bis 14:30 dort in der Hitze stehen wollte ich auch nicht und so fuhr ich am Vormittag noch die 1,5 Stunden bis zu Dagmar und Denis sowie Michaela und Stefan bei den Fackelträgern. Hier verbrachte ich den Nachmittag und die Nacht, half ein wenig mit, es war einfach schön.

Herrliche Landschaft

Herrliche Landschaft

Am nächsten Tag traf ich zum Abendessen kurz vor der ungarischen Grenze den anderen Hilfstransport nochmals. Und zwei Tage später kam ich dann gesund und dankbar wieder zu Hause an.